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Bern, Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Änderung des Jagdgesetzes am 27. März 2024

Das Parlament hat das Jagdgesetz überarbeitet, um Konflikte zwischen Alpwirtschaft und Wolf zu verringern. Der Bundesrat eröffnete am 27. März 2024 die Vernehmlassung zur Änderung der Ausführungsbestimmungen des Jagdgesetzes, um den Wolfbestand präventiv zu regulieren.

2024-03-27 14:16:22
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Quelle: Generalsekretariat UVEK

Bern, 27.03.2024 - Das Parlament hat im Dezember 2022 das Jagdgesetz überarbeitet, um Konflikte zwischen Alpwirtschaft und Wolf zu verringern. Dabei beschloss es, den Wolfbestand präventiv zu regulieren und Wildtierkorridore sowie -lebensräume zu stärken. Der Bundesrat hat am 27. März 2024 die Vernehmlassung zur Änderung der Ausführungsbestimmungen des Jagdgesetzes eröffnet.

Revision des Jagdgesetzes und Maßnahmen

Die Überarbeitung des Jagdgesetzes 2022 ermöglicht unter anderem die präventive Regulierung des Wolfsbestands. Der Bundesrat setzte diesen Teil der Jagdverordnung bereits befristet um, um Konflikte zu mindern. Weitere Änderungen beinhalten Eingriffe bei geschützten Arten, Neuorganisation des Herdenschutzes und die Schaffung von Wildtierkorridoren von überregionaler Bedeutung. Die revidierte Jagdverordnung konkretisiert diese Änderungen, die am 1. Februar 2025 in Kraft treten sollen.

Präventive Regulierung des Wolfsbestands

Die Jagdverordnung ermöglicht es den Kantonen, den Wolfsbestand präventiv zu regulieren, bevor Schäden angerichtet werden. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) muss den Regulationsgesuchen zustimmen. Auch Steinbockkolonien können reguliert werden, und im Falle von Schäden können schadenstiftende Wolfsrudel reaktiv reguliert werden, nach Zustimmung des BAFU. Gefährliche Wölfe können ohne Zustimmung des BAFU abgeschossen werden.

Verhütung und Vergütung von Wildschäden

In der revidierten Jagdverordnung werden Bestimmungen zur Verhütung und Vergütung von Wildschäden klarer geregelt. Dies betrifft Schäden durch Grossraubtiere an Nutztieren und Biber an Infrastrukturanlagen. Zudem wird die Neuregelung des Herdenschutzes präzisiert und die Stärkung von Wildtierkorridoren sowie die Beratung bei Wildtier-Konflikten verstärkt.

(Quelle:Generalsekretariat UVEK Bearbeitet mit ChatGPT)

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