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Sommerzeit in der Schweiz: Uhren werden in der Nacht auf Ostersonntag umgestellt

In der Nacht auf Ostersonntag beginnt die Sommerzeit: In der Schweiz und den meisten europäischen Ländern werden die Uhren um 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. Osterhase muss sich also beeilen, um die Eier eine Stunde früher zu verstecken.

2024-03-26 09:16:00
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Quelle: Eidgenössische Institut für Metrologie

Bern-Wabern, 26.03.2024 - In der Nacht auf Ostersonntag beginnt die Sommerzeit: Um 2.00 Uhr werden in der Schweiz wie in den meisten europäischen Ländern die Uhren auf 3.00 Uhr vorgestellt.

Osterhase muss sich beeilen

Der Osterhase ist in diesem Jahr besonders gefordert: Weil am Ostersonntag die Sommerzeit beginnt, muss er die Eier eine Stunde früher versteckt haben. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. Sie dauert also in diesem Jahr vom 31. März bis am 27. Oktober.

Schweizer Beitrag zur Weltzeit

In der Schweiz ist das Eidgenössische Institut für Metrologie METAS dafür zuständig, die offizielle Schweizer Zeit zu realisieren und zu verbreiten. Dazu unterhält es in seinen Laboratorien mehrere Atomuhren und beteiligt sich damit an der Realisierung der koordinierten Weltzeit. Aus den Daten von rund 350 Atomuhren von über 60 Referenzlaboratorien für Zeitmessung aus der ganzen Welt ermittelt das Internationale Büro für Mass und Gewicht (BIPM) in Paris die koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC). Das ist die weltweite Referenzzeit, die für alle Zeitzonen den Takt angibt.

Bedeutung von präzisen Zeitskalen

Für die Feinjustierung der Weltzeit spielen speziell genaue Atomuhren, sogenannte Primärfrequenznormale, eine besondere Rolle. Rund ein Dutzend solcher Primärfrequenznormale auf der ganzen Welt tragen regelmässig zur Genauigkeit der Weltzeit bei. Eine dieser speziellen Atomuhren befindet sich im METAS: die Fontaine Continue Suisse (FoCS). Sie läuft so genau, dass es 30 Millionen Jahre dauern würde, bevor zwei gleichartige Uhren eine Sekunde Unterschied aufweisen würden.

Zukünftige Technologien im Fokus

Die Verbreitung von Zeitskalen mit hoher Genauigkeit spielt in vielen Bereichen eine immer wichtigere Rolle, z. B. beim Börsenhandel, für die Umsetzung vieler neuer Technologien wie dem Internet der Dinge oder bei der Synchronisation von verteilten Systemen. Um diese Bedürfnisse erfüllen zu können, arbeitet das METAS derzeit an der Entwicklung neuer Zeitverteilsysteme über Glasfasern, die eine sehr hohe Leistungsfähigkeit erreichen und damit einen optimalen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Technologien leisten.

(Quelle:Eidgenössische Institut für Metrologie Bearbeitet mit ChatGPT)

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