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Stärkung der Wirtschaft in Thurgau: Neues Leitbild für zukünftige Herausforderungen in der Region

Mit einem neuen Leitbild bereitet sich der Kanton Thurgau auf zukünftige wirtschaftliche Herausforderungen vor, mit Fokus auf Sicherstellung personeller Ressourcen, Bewältigung des technologischen Wandels, Schaffung von Freiräumen für unternehmerische Tätigkeit und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Regierungsrat Walter Schönholzer betont die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Thurgau durch das entwickelte Konzept.

  • Strategische Fitnesskur für den Wirtschaftsstandort Thurgau
    Strategische Fitnesskur für den Wirtschaftsstandort Thurgau (Bild: Kanton Thurgau)
  • Strategische Fitnesskur für den Wirtschaftsstandort Thurgau
    Strategische Fitnesskur für den Wirtschaftsstandort Thurgau (Bild: Kanton Thurgau)
2024-03-25 15:05:05
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Quelle: Kanton Thurgau

Mit einem neuen Leitbild rüstet sich der Kanton Thurgau für die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft. Im Fokus stehen dabei vier Stossrichtungen: Sicherstellung personeller Ressourcen, Bewältigung des technologischen Wandels, Schaffung von Freiräumen für unternehmerische Tätigkeit und eine zukunftsgerichtete Infrastruktur.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Thurgau

Mit dem Leitbild Wirtschaftsstandort Thurgau verfügt der Kanton Thurgau über ein Konzept, wie der Wirtschaftsstandort längerfristig gestärkt werden kann. Davon ist Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Walter Schönholzer überzeugt. Er betont: «Wir wollen die Rahmenbedingungen für die Betriebe in unserem Kanton so gestalten, dass die wirtschaftliche Leistung und Innovationsfähigkeit der Unternehmen gesteigert werden kann.»

Das aufgrund eines parlamentarischen Vorstosses entstandene Wirtschaftsleitbild wurde in Schönholzers Departement, im Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA), entwickelt und anlässlich einer Medienkonferenz vorgestellt. Eine enge Zusammenarbeit mit verschiedensten Interessenvertretungen war laut AWA-Leiter Daniel Wessner sehr wichtig. Er gibt zu bedenken: «Die Umsetzung aller Stossrichtungen und Massnahmen kann nur gelingen, wenn sowohl die Politik und die öffentliche Hand als auch Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Forschungs- und Bildungsinstitute ihren Beitrag leisten für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort.»

Umsetzung der Stossrichtungen

Martina Pfiffner, Vizepräsidentin des Thurgauer Gewerbeverbandes (TGV), weist darauf hin, dass die Umsetzung der Stossrichtungen anspruchsvoll werde. Sie zeigt sich aber zuversichtlich und sagt: «Wir werden unsere hochgesteckten Ziele erreichen. Insbesondere sehen wir ein grosses Potential im Berufsbildungs-Campus Ostschweiz.» Mit diesem setzt der TGV, zusammen mit Organisationen der Arbeitswelt, neue Massstäbe für zentrale, moderne und flexibel nutzbare Ausbildungsmöglichkeiten.

Um Fachkräfte im Kanton ausbilden und halten zu können, braucht es aus Sicht von Jérôme Müggler, Direktor der Industrie- und Handelskammer Thurgau (IHK), Rahmenbedingungen, die für F&E-getriebene (Forschung und Entwicklung) Unternehmen attraktiv sind. Er plädiert deshalb für einen Hochschulstandort neben der Pädagogischen Hochschule Thurgau und erklärt: «Einen Beitrag in diese Richtung wird der von der IHK entwickelte Digital & Innovation Campus Thurgau in Kreuzlingen leisten, der die Universität Konstanz und die Fachhochschule HTWG Konstanz sozusagen in den Kanton Thurgau bringt.»

Das Wirtschaftsleitbild ist auf zehn Jahre ausgelegt. In dieser Zeit gilt es, Visionen zu verwirklichen und Massnahmen umzusetzen. Regierungsrat Walter Schönholzer will die Chancen des Strategiepapiers nutzen und den Wirtschaftsstandort Thurgau in eine vielversprechende Zukunft führen.

(Quelle:Kanton Thurgau Bearbeitet mit ChatGPT)

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