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Jugendkrisenintervention in Zürich: Stadt verzichtet auf Teilnahme am Pilotprojekt

Neues Angebot für Jugendkrisen in Zürich: Die Stadt verzichtet vorerst auf die Teilnahme am Pilotprojekt für eine mobile Jugendkrisenintervention, da sie bereits über eine etablierte und professionelle Jugendberatung verfügt, die Jugendlichen in psychosozialen Krisen unterstützt. Die Stadt begrüßt jedoch das neue Angebot des Kantons Zürich und steht in engem Austausch mit den projektverantwortlichen Stellen.

2024-03-25 14:05:08
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Quelle: Stadt Zürich

Die Stadt Zürich verfügt mit der Jugendberatung bereits über eine etablierte und professionelle Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene in psychosozialen Krisen. Darum nimmt sie am kürzlich vorgestellten Pilotprojekt für eine mobile Jugendkrisenintervention des Kantons Zürich aktuell nicht teil.

Neues Angebot für Jugendkrisen

Die Stadt Zürich begrüßt, dass das Amt für Jugend und Berufsberatung mit der Mobilen Intervention bei Jugendkrisen auf kantonaler Ebene ein neues Angebot geschaffen hat, um die Gemeinden im Kanton Zürich bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in akuten psychosozialen Krisen zu unterstützen. Da die Stadt Zürich selbst bereits über ein sehr gut ausgebautes, professionelles und kostenloses Angebot in diesem Bereich verfügt, verzichtet sie derzeit auf die Teilnahme an diesem Pilotprojekt, steht aber in engem Austausch mit den projektverantwortlichen Stellen.

Die Stadt verfügt mit der Jugendberatung über ein gut ausgebautes und breit vernetztes Hilfsangebot. Dieses kostenlose ambulante psychologische Beratungs- und Behandlungsangebot der Sozialen Dienste hat zwei Standorte in der Stadt Zürich. Ein Team von 14 Psycholog*innen mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung berät Jugendliche und junge Erwachsene, die in der Stadt Zürich wohnhaft sind. Die Unterstützung reicht von einer kurzfristigen Intervention bis zu einer stabilisierenden Begleitung über einen längeren Zeitraum und findet in den Beratungsstellen, auf Wunsch aber auch telefonisch oder per Video statt. Je nach Dringlichkeit findet ein erstes Beratungsgespräch in der Regel innerhalb weniger Tage statt. Die Themen der Jugendlichen reichen von psychischen Problemen wie Depressionen und Ängsten über familiäre Konflikte bis hin zu Sucht und Gewaltproblemen. Neben der Beratung haben die Jugendlichen auch die Möglichkeit, an verschiedenen Gruppenkursen teilzunehmen.

Zusammenarbeit und Unterstützung

Die Jugendberatung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren. Bei jüngeren Kindern in akuten psychischen Krisen arbeitet sie mit der Beratungsstelle für Eltern und Kinder Pinocchio und der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) zusammen. KJPP und PUK werden auch in akuten Fällen hinzugezogen, z.B. bei Verdacht auf Selbstgefährdung. Geht die Krise mit schulischen Schwierigkeiten einher, steht die Jugendberatung zudem in engem Austausch mit den Schulsozialarbeitenden der Stadt Zürich, die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in den Schulen sind. Darüber hinaus arbeitet die Jugendberatung auch mit weiteren Fachpersonen der Sozialen Dienste zusammen, wie der Familienberatung, die Eltern mit Kindern in Krisen ebenfalls niederschwellig und rasch unterstützt.

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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