Logo newsbot.ch

Blaulicht

Kriminalstatistik 2023 St.Gallen: Anstieg bei Cyberdelikten erfordert Massnahmen

Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2023 zeigt einen Anstieg von über sieben Prozent bei den Straftaten im Vergleich zum Vorjahr. Besonders alarmierend ist der fast verdoppelte Anstieg der Cyberdelikte, der jetzt Maßnahmen erfordert.

Kanton St.Gallen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2023
Kanton St.Gallen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 (Bild: Kantonspolizei St. Gallen)

2024-03-25 10:00:18
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Kantonspolizei St. Gallen

Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2023 liegt vor. Im Jahr 2023 wurden über sieben Prozent mehr Straftaten erfasst als noch im Vorjahr. Ein hoher Anstieg musste einmal mehr bei den Cyberdelikten verzeichnet werden. Seit der Erfassung von Cyberphänomenen im Rahmen der Kriminalstatistik haben sich die Zahlen fast verdoppelt. Dieser Anstieg erfordert Massnahmen.

Massnahmen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität

Eine der Massnahmen ist eine Prioritätensetzung auf Fälle, wo Aussicht auf Ermittlungs-Erfolg besteht – also auf in der Schweiz wohnhafte Täterschaften, serielle Zusammenhänge bei Massendelikten und schwere Tatbestände. In den letzten Jahren ist die Kantonspolizei St.Gallen mit einer explodierenden Zahl von Cyberdelikten konfrontiert. Entsprechend fokussiert sich die Kantonspolizei St.Gallen nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, insbesondere bei der Bearbeitung von Cyber-Betrügereien, vermehrt auf erfolgsversprechende Fälle.

Grund dafür ist die Tatsache, dass bei vielen dieser Delikte eine Aufklärung unter anderen wegen der Spurenlage und der Internationalität der Taten schwierig bis unmöglich ist. Der Leiter Kriminalpolizei der Kantonspolizei St.Gallen, Stefan Kuhne, führt dazu aus: «Die Cyberdelikte schreien formlich nach Massnahmen. Diese sind vielfaltig vorhanden, jedoch unterschiedlich speditiv umzusetzen.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Man konnte mehr Personal für die Bekampfung der Cyberkriminalitat einsetzen (auch um solche Delikte zu verhindern) oder auch noch mehr auf effiziente Datenauswertungs-Systeme setzen. Diese beiden Massnahmen erfordern aber politisches Engagement – die Finanzierung zusatzlicher Ressourcen oder die Schaffung griffiger Rechtsgrundlagen, um Datenschutz- oder andere rechtliche Fragestellungen zu vermeiden.

Der Polizei bleibt die erwahnte Priorisierung: wir setzen unsere Ressourcen dort ein, wo eine schwere Rechtsgutverletzung vorliegt und der Ermittlungserfolg wahrscheinlicher ist, statt Personal mit Fallen zu belasten, die von Vornherein keinen Erfolg versprechen.» Angesprochen auf die Tragweite einer solchen Priorisierung erklart Kuhne: «Wir sehen uns im Cyberbereich oftmals mit Tatetschaften konfrontiert, die aus dem Ausland operieren.

(Quelle:Kantonspolizei St. Gallen Bearbeitet mit ChatGPT)

Suche nach Stichworten:

Kriminalstatistik 2023 St.Gallen: Anstieg Cyberdelikten erfordert