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Wirtschaft

Zahlungsverhalten in der Schweiz: Regionale Unterschiede und Zukunftstrends

Die Verwendung von Kreditkarten in der Schweiz variiert je nach Region: Während Bargeld in der Deutschschweiz am beliebtesten ist, nutzen die italienischen Schweizer vermehrt Smartphones zum Bezahlen. Eine jährliche Umfrage von bonus.ch unter 2'800 Kreditkartennutzern zeigt, dass die Nutzung von Smartphones zur Zahlung in der italienischen Schweiz die Barzahlungen bereits überholt hat.

bonus.ch: Bargeld ist widerstandsfähig, fast ein Viertel der Deutschschweizer bevorzugt dieses Zahlungsmittel
bonus.ch: Bargeld ist widerstandsfähig, fast ein Viertel der Deutschschweizer bevorzugt dieses Zahlungsmittel (Bild: OTS finanzen)

2024-02-27 08:20:11
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Quelle: OTS finanzen

Obwohl Kreditkarten in der Schweiz immer noch das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel sind, gibt es deutliche regionale Unterschiede. In der Deutschschweiz ist Bargeld weiterhin sehr beliebt, während in der italienischen Schweiz die Verwendung von Smartphones zum Bezahlen (20%) inzwischen die Barzahlungen (16%) überholt hat. Das Vergleichsportal bonus.ch führte wieder seine jährliche Umfrage unter Kreditkartennutzern durch. Mehr als 2'800 Personen nahmen an der Umfrage teil und äusserten ihre Meinung über ihren Kreditkartenanbieter. Die erhaltenen Antworten wurden in Noten von 1 bis 6 umgewandelt, wobei 6 die beste Note ist.

Zahlungsverhalten und Nutzung von Kreditkarten in der Schweiz

Die Kreditkarte ist bei weitem das bevorzugte Zahlungsmittel in der Schweiz: 56% der Befragten bevorzugen sie für Einkäufe in Geschäften, während 20% lieber bar bezahlen. Das Smartphone gewinnt weiter Terrain: von 8% in 2022 auf 14% in 2024. In der italienischen Schweiz geben sogar 20% der Bevölkerung an, dass sie am liebsten mit ihrem Mobiltelefon bezahlen. Umgekehrt ist Bargeld in der Deutschschweiz (24%) am beliebtesten, deutlich vor der Westschweiz (18%) und der italienischen Schweiz (16%).

Einfluss des Alters auf das Zahlungsverhalten

Das Alter und die Verwendung von Bargeld stehen in engem Zusammenhang. So verwenden die 60-Jährigen und Älteren am häufigsten Bargeld (25%), während die unter 30-Jährigen am wenigsten Wert auf dieses Zahlungsmittel legen (12%). Gleichzeitig sind es auch die Senioren, die am häufigsten mit Kreditkarte bezahlen (58%). Die Altersgruppe der 60-Jährigen und Älteren nutzt ihr Smartphone am wenigsten als Zahlungsart (8%), während die 30- bis 39-Jährigen (21%) am häufigsten mit ihrem Mobiltelefon bezahlen.

Entwicklung der Nutzung von Kreditkarten

Jahr für Jahr nimmt die Häufigkeit der Verwendung von Kreditkarten in der Schweiz weiter zu. Während in 2014 nur 48% der Befragten mindestens einmal pro Woche mit der Karte bezahlten, sind es in 2024 bereits 61%. Allerdings hat die Corona-Pandemie, die in 2020 begann, die Zahlungsgewohnheiten etwas verändert und die Kreditkartennutzung erhöht. Männer verwenden ihre Kreditkarte häufiger als Frauen: 23% vs. 15% mit einer sehr hohen Häufigkeit (mindestens 1x pro Tag) und 40% vs. 38% mit einer hohen Häufigkeit (mindestens 1x pro Woche).

Beliebtheit von Kreditkartenanbietern in der Schweiz

Was die Sprachregionen betrifft, so sind es eindeutig die italienischsprachigen Schweizer, die die Kreditkarte am meisten zum Glühen bringen: mehr als ein Drittel von ihnen nutzt sie täglich, während es in der Deutschschweiz 20% und in der Westschweiz nur 17% sind. Seine Einkäufe einfach zu bezahlen (44%) und zu vermeiden, zu viel Bargeld bei sich zu haben (27%) sind die beiden Hauptgründe, warum die Schweizer Bevölkerung Kreditkarten benutzt. Die Corona-Pandemie hat auch dazu geführt, dass das kontaktlose Bezahlen mit der Kreditkarte populärer geworden ist.

Zukunft des kontaktlosen Bezahlens in der Schweiz

Die Limite für kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Code wurde ursprünglich auf CHF 40.- festgelegt und später wegen des Coronavirus auf CHF 80.- angehoben. Ein Höchstbetrag, der von 28% der Befragten als ideal angesehen wird, während

(Quelle:OTS finanzen Bearbeitet mit ChatGPT)

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