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Luftangriff in Gazastreifen: Dutzende Tote bei israelischem Angriff in Rafah

astreifen sicherzustellen. Darüber hinaus fordert Amnesty eine unabhängige Untersuchung der Kriegsverbrechen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, um Gerechtigkeit für die Opfer zu gewährleisten.

  • Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung
    Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung (Bild: Amnesty International)
  • Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung
    Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung (Bild: Amnesty International)
  • Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung
    Rechtswidrige Angriffe des israelischen Militärs im Gazastreifen führen zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung (Bild: Amnesty International)
2024-02-12 14:10:06
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Quelle: Amnesty International

Bei einem Luftangriff der israelischen Streitkräfte am 14. Dezember 2023 in der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens wurden dutzende Menschen getötet. Recherchen von Amnesty International haben neue Beweise für tödliche, rechtswidrige Angriffe im besetzten Gazastreifen ergeben. Die Untersuchung von vier Fällen zeigt, wie die israelischen Streitkräfte das humanitäre Völkerrecht missachten und ganze Familien ungestraft auslöschen.

Israelische Streitkräfte verstoßen gegen internationales Recht

Amnesty International hat vier Angriffe des israelischen Militärs auf Rafah im Süden des Gazastreifens untersucht. Davon wurden drei im Dezember 2023 nach Ende der humanitären Feuerpause und einer im Januar 2024 verübt. Bei diesen Angriffen im angeblich sichersten Gebiet des Gazastreifens wurden mindestens 95 Zivilisten getötet, fast die Hälfte davon Kinder. Alle vier Angriffe sind wahrscheinlich direkte Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte und müssen als Kriegsverbrechen untersucht werden.

Bei allen vier Angriffen fand Amnesty keinen Hinweis darauf, dass die angegriffenen Wohngebäude als legitime militärische Ziele betrachtet werden könnten oder dass die Menschen in den Gebäuden militärische Ziele waren. Selbst wenn die israelischen Streitkräfte die Absicht gehabt hätten, legitime militärische Ziele in der Umgebung anzugreifen, wäre bei diesen Angriffen versäumt worden zwischen militärischen Zielen und zivilen Objekten zu unterscheiden und sie wären daher wahllos erfolgt. Wahllose Angriffe, bei denen Zivilisten getötet und verletzt werden, sind Kriegsverbrechen. Die von Amnesty International gesammelten Beweise deuten auch darauf hin, dass das israelische Militär es versäumt hat, vor dem Beginn der Angriffe eine wirksame oder überhaupt eine Warnung auszusprechen - zumindest für die Bewohner der angegriffenen Orte. Drei der Angriffe wurden nachts verübt; also zu einem Zeitpunkt bei dem davon auszugehen war, dass sich die Zivilbevölkerung, darunter auch aus anderen Gebieten vertriebene Familien, in ihren Häusern und Betten aufhielt, was auch der Fall war.

Forderung nach sofortigem Waffenstillstand und Gerechtigkeit

Katja Müller-Fahlbusch, Expertin für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International in Deutschland, sagt: "Ganze Familien wurden bei israelischen Angriffen ausgelöscht, obwohl sie in als sicher eingestuften Gebieten Zuflucht gesucht hatten und von den israelischen Behörden nicht vorgewarnt worden waren. Diese Angriffe zeigen ein anhaltendes Muster, dass die israelischen Streitkräfte immer wieder gegen das Völkerrecht verstoßen. Diese Angriffe stehen im Widerspruch zu den Behauptungen der israelischen Behörden, dass ihre Streitkräfte erhöhte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um den Schaden für die Zivilbevölkerung zu minimieren."

Nach der Feststellung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 26. Januar, dass ein unmittelbares und reales Risiko eines Völkermords besteht, unterstreichen die schrecklichen Details unserer Recherchen die Dringlichkeit für einen sofortigen Waffenstillstand aller Konfliktparteien. Dies ist der effektivste Weg, die vom IGH angeordneten vorläufigen Maßnahmen umzusetzen.

Maßnahmen gegen Völkerrechtsverbrechen fordern

Amnesty International fordert alle Staaten auf, sich für einen sofortigen Waffenstillstand einzusetzen, um weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung zu verhindern und den Zugang zu lebensrettenden Hilfsgütern für die Menschen im Gaz

(Quelle:Amnesty International Bearbeitet mit ChatGPT)

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