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Inland

Das Staatssekretariat für Migration informiert über Asylprognose 2024 in der Schweiz

Das Staatssekretariat für Migration hat einen neuen Asylausschuss für politische Entscheidungen im Asylbereich eingeführt. Dieser Ausschuss, bestehend aus Vertretern von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden, soll bestehende Gremien ergänzen und allgemeine Fragen zur Weiterentwicklung des Asylbereichs diskutieren.

2024-02-01 13:15:49
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Quelle: Staatssekretariat für Migration

  • Das wahrscheinlichste Szenario geht von rund 30.000 neuen Asylgesuchen bis Ende des Jahres aus.
  • Die Migration von der Türkei nach Griechenland und Bulgarien sowie die Weiterwanderung nach Westeuropa sind entscheidende Einflussfaktoren für die erwartete Zahl der Asylgesuche.
  • Die Zahl neuer Gesuche um Erteilung des Schutzstatus S für Personen aus der Ukraine wird voraussichtlich bei circa 25.000 liegen.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat den Sonderstab Asyl (SONAS) über die Asylprognose für das Jahr 2024 informiert. Die Anzahl neuer Asylgesuche hängt vor allem von der Entwicklung der Migration von der Türkei nach Griechenland und Bulgarien ab, sowie von der Weiterwanderung Richtung Westeuropa. Auch die Migration über das zentrale Mittelmeer spielt eine wichtige Rolle. Weitere Einflussfaktoren sind die Anzahl der visumsbefreiten Bürgerinnen und Bürger, die in den Schengen-Raum einreisen können, sowie die Grenzkontrollmaßnahmen der benachbarten Schweizer Nachbarstaaten.

Das SEM geht davon aus, dass die Zahl der neuen Asylgesuche im Jahr 2024 mindestens so hoch sein wird wie im Vorjahr. Das wahrscheinlichste Szenario rechnet mit etwa 30.000 neuen Asylgesuchen, mit einer Schwankungsbreite von +/- 3000. Im Jahr 2023 lag die Zahl neuer Asylgesuche bei etwas mehr als 30.000. Erfahrungsgemäß steigt die monatliche Anzahl der Gesuche im Frühjahr an und erreicht im Sommer oder Frühherbst ihren Höhepunkt, bevor sie gegen Ende des Jahres wieder abnimmt. Die wichtigsten Herkunftsstaaten werden voraussichtlich Afghanistan und die Türkei sein.

Zahl der Asylgesuche aus der Ukraine wird voraussichtlich bei 25.000 liegen

Die erwartete Zahl neuer Gesuche um Erteilung des Schutzstatus S für Personen aus der Ukraine wird im Jahr 2024 voraussichtlich etwa 25.000 betragen, sofern sich die Intensität des Krieges in der Ukraine nicht wesentlich verändert. In den letzten Monaten war die Zahl der Personen, die die Schweiz mit dem Schutzstatus S verlassen haben, etwa gleich hoch wie die Zahl derjenigen, die den Schutzstatus S beantragt haben. Der SONAS wurde im März 2022 von Bundesrätin Karin Keller-Sutter, der damaligen Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), eingesetzt. Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden haben bisher 35 Sitzungen abgehalten, um die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine zu koordinieren. Dank der guten Zusammenarbeit und der Unterstützung der Schweizer Bevölkerung war es möglich, die anfangs starke Fluchtbewegung erfolgreich zu bewältigen und allen Schutzsuchenden eine Unterkunft anzubieten. Die Situation rund um die Schutzsuchenden aus der Ukraine hat sich zwar etwas beruhigt, stellt jedoch weiterhin eine Herausforderung für Bund, Kantone, Städte und Gemeinden dar. Aus diesem Grund wird sich der SONAS weiterhin alle zwei Monate treffen.

Neuer Asylausschuss für politische Entscheidungen

In Zukunft sollen politisch-strategische Themen im Asylbereich in einem neuen Asylausschuss behandelt werden. Dabei werden Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden Einsitz nehmen. Der Ausschuss soll die bestehenden Gremien auf politischer und operativer Ebene ergänzen und allgemeine Fragen zur Weiterentwicklung des Asylbereichs diskutieren.

(Quelle:Staatssekretariat für Migration Bearbeitet mit ChatGPT)

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