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Blaulicht

Umfrage zeigt hohe Ablehnung von häuslicher Gewalt - Sensibilisierung und Zivilcourage

Umfrage enthüllt Einstellungen und Verhaltensweisen bezüglich häuslicher Gewalt: 84% der Befragten betrachten bestimmte Verhaltensweisen als inakzeptabel, während die Mehrheit der Befragten bereit ist, bei Gewalt gegen Bekannte einzuschreiten.

2024-01-31 16:00:13
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Quelle: Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt

Umfrage enthüllt Einstellungen und Verhaltensweisen bezüglich häuslicher Gewalt

  • 84% der Befragten betrachten bestimmte Verhaltensweisen als inakzeptabel
  • Befragte zeigen hohe Bereitschaft zur Zivilcourage bei Gewalt gegen Bekannte
  • Notwendigkeit der Kommunikation von Informationen und Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten

Im Rahmen des Projekts "Halt Gewalt" wurde im Oktober 2022 eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt, die interessante Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung bezüglich häuslicher Gewalt offenbart. Die erhobenen Daten verdeutlichen ein starkes Bedürfnis nach Sensibilisierung und Prävention in diesem Bereich.

Hohe Ablehnung bestimmter Gewaltformen

Diese Umfrage hat gezeigt, dass 84% der Befragten Verhaltensweisen wie "sich anschreien, Türen zuschlagen" als inakzeptabel einstufen. Noch beeindruckender ist, dass über 95% der Befragten andere Formen von Gewalt eindeutig verurteilen. Dies verdeutlicht das Bewusstsein und die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber häuslicher Gewalt.

Bereitschaft zur Zivilcourage bei Gewalt gegen Bekannte

Interessanterweise zeigen die Umfrageergebnisse auch, dass 75% der Befragten bei Gewalt gegen unbekannte Personen und sogar 94% bei ihnen bekannten Personen einschreiten würden. Diejenigen, die weniger bereit wären einzugreifen, geben Angst vor falschem Handeln als den Hauptgrund an, mit einer Mehrheit von über 60%. Dies unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation von Informationen und der Beseitigung von Hindernissen, um die Hemmschwelle für ein Eingreifen zu senken.

Weiterentwicklung von Strategien und Programmen

Die Ergebnisse dieser Umfrage bieten wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung von Strategien und Programmen zur Stärkung der Prävention im Bereich häuslicher Gewalt. Darüber hinaus dienen sie als Indikator für das Projekt "Halt Gewalt", um gezielte Maßnahmen und Kampagnen zu entwickeln, die das Bewusstsein für häusliche Gewalt schärfen und proaktives Eingreifen fördern.

Es ist ermutigend zu sehen, dass bereits rund 400 Personen an Workshops teilgenommen haben, um ihre Strategien zur Zivilcourage zu stärken. Darüber hinaus wurden mehr als 700 Personen durch aufsuchende Arbeit in Kleinbasel in Gespräche verwickelt und mit Informationen versorgt. Diese Aktivitäten werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Zusätzlich werden das Projekt und die Kantonspolizei über Social Media eine Serie von Videos veröffentlichen, um das Thema häusliche Gewalt zu behandeln und die Arbeit der Polizei in diesem Bereich zu erklären. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Hemmschwellen weiter zu senken und das Bewusstsein für das Problem zu schärfen.

(Quelle:Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt Bearbeitet mit ChatGPT)

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