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Erste globale Impfkampagne gegen Malaria in Kamerun gestartet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zusammen mit der Regierung in Kamerun weltweit die erste Impfkampagne gegen Malaria begonnen. Kamerun hat den RTS,S-Malariaimpfstoff in sein nationales Routineimpfprogramm aufgenommen und ist damit das erste Land außerhalb des Malaria-Impfstoff-Pilotprograms, das dies tut.

WHO in Kamerun: Weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria
WHO in Kamerun: Weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria (Bild: UNO)

2024-01-31 10:30:01
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Quelle: UNO

Kamerun startet weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Regierung in Kamerun haben die erste globale Impfkampagne gegen Malaria eingeleitet
  • Kamerun ist das erste Land außerhalb des Malaria-Impfstoff-Pilotprograms, das den RTS,S-Malariaimpfstoff in sein nationales Routineimpfprogramm aufnimmt
  • Die Einführung des Impfstoffs erfolgt in 42 Gesundheitsbezirken in den zehn Regionen Kameruns

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zusammen mit der Regierung in Kamerun weltweit die erste Impfkampagne gegen Malaria begonnen. Kamerun hat den RTS,S-Malariaimpfstoff in sein nationales Routineimpfprogramm aufgenommen und ist damit das erste Land, das dies außerhalb des Malaria-Impfstoff-Pilotprogramms tut, das in Ghana, Kenia und Malawi durchgeführt wurde.

Einführung des Impfstoffs in Kamerun

Die Einführung des Impfstoffs erfolge in einer Zeit, in der die Bemühungen um eine Ausweitung der Impfung gegen die Krankheit in Hochrisikogebieten in Afrika an Fahrt gewinnen würden, erklärte die WHO in einem Pressestatement. Der Impfstoff werde in Kamerun in 42 Gesundheitsbezirken in den zehn Regionen des Landes in öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen eingeführt. Laut WHO erfolgt die Einführung nachdem Kamerun im November vergangenen Jahres 331.200 Dosen des Impfstoffs erhalten habe.

Umfassende Vorbereitungen für eine wirksame Einführung

Für eine wirksame Einführung von Impfstoffen sei es von entscheidender Bedeutung, dass die Länder umfassende Vorbereitungen treffen würden, erklärte die WHO. Dazu gehöre die Verabschiedung einer nationalen Impfpolitik, die Integration des neuen Impfstoffs in den Lieferplan anderer Impfstoffe und Gesundheitsmaßnahmen, die Entwicklung eines operativen Einführungsplans und die Schulung von Gesundheitspersonal, Investitionen in Infrastruktur, technische Kapazität, Impfstofflagerung, die Einbindung der Bevölkerung und Nachfragegenerierung sowie Sicherstellung einer formativen Überwachung und Bewertung des Prozesses, um eine qualitativ hochwertige Impfstofflieferung sicherstellen zu können.

Bedeutender Schritt in der Malariaprävention

"Die Einführung des Malaria-Impfstoffs ist ein bedeutender Schritt in der Prävention und Bekämpfung der Krankheit, insbesondere im Hinblick auf den Schutz von Kindern vor schwerer Krankheit und Tod", sagte Dr. Phanuel Habimana, WHO-Vertreter in Kamerun. "Wir sind entschlossen, die nationalen Gesundheitsbehörden zu unterstützen, um eine wirksame Einführung des Malaria-Impfstoffs zusammen mit der Ausweitung anderer Maßnahmen zur Malariabekämpfung zu gewährleisten."

Kamerun kämpft gegen Malaria

Kamerun gehört zu den elf Ländern weltweit, die am stärksten von Malaria betroffen sind, so die Weltgesundheitsorganisation. Im Jahr 2021 wurden im Land mehr als 3 Millionen Fälle und über 3800 Todesfälle verzeichnet. Kamerun hat den Kampf gegen Malaria zu einer Priorität in seinem nationalen Gesundheitsentwicklungsplan gemacht. Die Bemühungen zur Malariakontrolle und -prävention haben dazu beigetragen, die Belastung durch die Krankheit im Land schrittweise zu verringern, so die Weltgesundheitsorganisation.

(Quelle:UNO Bearbeitet mit ChatGPT)

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