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Schweiz: Caritas fordert sozialverträgliche Verkehrswende für Klimaziele

Das Klimaschutzgesetz legt das Ziel fest, Netto-Null Emissionen bis 2050 zu erreichen. Caritas fordert CO2-Abgaben und einen Klimasozialfonds, um eine sozialverträgliche Verkehrswende zu gewährleisten.

Caritas Schweiz für eine Verkehrspolitik mit Armutsperspektive / Klimaverträgliche Mobilität für alle bezahlbar machen
Caritas Schweiz für eine Verkehrspolitik mit Armutsperspektive / Klimaverträgliche Mobilität für alle bezahlbar machen (Bild: Caritas Schweiz)

2024-01-30 09:10:10
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Quelle: Caritas Schweiz

  • Klimaschutzgesetz legt Ziel der Netto-Null Emissionen bis 2050 fest
  • Verkehrssektor verantwortlich für ein Drittel der Treibhausgasemissionen
  • Caritas fordert CO2-Abgaben und Klimasozialfonds für sozialverträgliche Verkehrswende

Sozialverträgliche Verkehrswende für Klimaziele

Das Klimaschutzgesetz, das im vergangenen Sommer von der Bevölkerung angenommen wurde, sieht vor, dass die Netto-Null Emissionen bis 2050 erreicht werden. Dabei soll der Weg sozialverträglich gestaltet werden. Besonders in der Verkehrspolitik ist dies von Bedeutung, da der Verkehrssektor für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen der Schweiz verantwortlich ist. Es ist entscheidend, dass wir uns schnell genug von Verbrennungsmotoren auf fossiler Basis verabschieden, um unsere Klimaziele zu erreichen.

Sozialpolitische Bedeutung der Verkehrswende

Die notwendige Verkehrswende hat auch sozialpolitische Auswirkungen. Mobilität ist eine grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben. Personen mit niedrigem Einkommen müssen ihre Mobilität bereits heute stark einschränken und legen nur halb so viele Kilometer zurück wie Personen mit hohem Einkommen. Um eine Verkehrspolitik mit Armutsperspektive zu schaffen, sollten Politik und Verwaltung die Lebensrealität von Menschen in prekären Situationen bei jeder Maßnahme berücksichtigen.

Forderungen der Caritas für eine sozialverträgliche Verkehrspolitik

Caritas Schweiz betont, dass eine CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel eingeführt werden sollte, und ein Großteil der Einnahmen an die Bevölkerung zurückverteilt werden sollte, um Menschen mit niedrigem Einkommen für ihr klimaverträgliches Verhalten zu belohnen. Eine ähnliche Rückverteilung sollte auch bei einer möglichen Flugticketabgabe erfolgen. Caritas plädiert außerdem für die Einrichtung eines Klimasozialfonds, der aus Einnahmen aus Emissionshandelssystemen, Mobility Pricing und anderen preisbasierten Maßnahmen finanziert werden sollte. Dieser Fonds würde dazu dienen, unterstützende Maßnahmen zu finanzieren, um finanziell schwächere Haushalte bei der Teilnahme an der Verkehrswende zu unterstützen.

Sozialtarife und KulturLegi für klimafreundlichen öffentlichen Verkehr

Die Einführung von Sozialtarifen für den öffentlichen Verkehr ist aus Sicht von Caritas dringend notwendig, damit Personen in finanziell prekären Situationen die klimafreundlichen Angebote nutzen können. Hierbei könnte die KulturLegi der Caritas als Ausweis dienen. Diese Maßnahme wäre ein Schritt, um sicherzustellen, dass auch Menschen mit niedrigem Einkommen von den klimafreundlichen Verkehrslösungen profitieren können.

(Quelle:Caritas Schweiz Bearbeitet mit ChatGPT)

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