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UBI befasst sich mit Beschwerden über Nichtveröffentlichung von Online-Kommentaren von SRF - Beratungen und Entscheidungen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat heute über Beschwerden zur Nichtveröffentlichung von Kommentaren auf den Online-Foren von SRF entschieden. Eine Beschwerde wurde angenommen, die andere abgelehnt, und eine weitere Beschwerde gegen einen Beitrag der Radiosendung "Forum" von RTS wurde ebenfalls abgewiesen.

2024-01-25 19:10:07
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Quelle: Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen

UBI befasst sich mit Beschwerden über Nichtveröffentlichung von Online-Kommentaren von SRF

  • Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat über zwei Beschwerden wegen der Nichtveröffentlichung von Kommentaren in den Online-Foren von SRF beraten. Eine Beschwerde wurde gutgeheissen, die andere abgewiesen. Zudem wurde eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Radiosendung "Forum" von RTS abgewiesen.
  • Zwei Beschwerden bezogen sich auf die Handhabung von Kommentarspalten zu Online-Artikeln durch die Community-Redaktion von SRF. Diese hatte zwei Kommentare desselben Nutzers aufgrund von Verstößen gegen die Netiquette nicht freigeschaltet.
  • Die UBI prüfte, ob die Voraussetzungen für einen Eingriff in die Meinungsfreiheit gegeben waren. Bei einem Kommentar mit persönlichen Angriffen wurde eine Ablehnung begründet. Beim anderen Kommentar, der die Verwendung von Anglizismen kritisierte, wurden keine ausreichenden Gründe für einen Eingriff festgestellt.

Bern, 25.01.2024 - Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hatte heute öffentliche Beratungen über zwei Beschwerden zur Nichtveröffentlichung von Kommentaren in den Online-Foren von SRF abgehalten. Eine Beschwerde wurde angenommen, die andere abgelehnt. Außerdem wurde eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Radiosendung "Forum" von RTS abgewiesen.

Beschwerden über Handhabung von Kommentarspalten durch SRF

Die Beschwerden bezogen sich auf die Art und Weise, wie die Community-Redaktion von SRF die Kommentarspalten zu Online-Artikeln verwaltet. In beiden Fällen wurden die Kommentare desselben Nutzers aufgrund von Verstößen gegen die unternehmenseigene Netiquette nicht freigeschaltet. Die Redaktion begründete dies mit persönlichen Angriffen und fehlendem Bezug zum Thema.

Die UBI hatte die Aufgabe zu beurteilen, ob die Meinungsfreiheit des Nutzers in angemessener Weise eingeschränkt wurde. Bei dem Kommentar mit persönlichen Angriffen wurde festgestellt, dass ausreichende Gründe für eine Ablehnung vorlagen. Der Nutzer hatte abwertende Äußerungen gegen die Redaktion von SRF News gemacht. Bei dem anderen Kommentar, der die Verwendung von Anglizismen kritisierte, wurden hingegen keine ausreichenden Gründe für eine Einschränkung der Meinungsfreiheit festgestellt.

UBI weist Beschwerde gegen Beitrag von RTS zurück

Die UBI hat auch eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Radiosendung "Forum" von RTS zu den Wahlen im Kanton Zürich abgewiesen. Der Beschwerdeführer hatte gerügt, dass die Zuhörenden unzutreffend über die Wahlergebnisse informiert worden seien. Die UBI entschied jedoch, dass die Informationen zu den Wahlergebnissen im Wesentlichen korrekt und transparent vermittelt wurden und die Rügen daher unbegründet sind.

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) ist eine ausserparlamentarische Kommission des Bundes, die Verstöße gegen das Radio- und Fernsehrecht überprüft. Die UBI besteht aus acht nebenamtlichen Mitgliedern und einem dreiköpfigen Sekretariat. Ihre Entscheidungen können beim Bundesgericht angefochten werden.

(Quelle:Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen Bearbeitet mit ChatGPT)

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