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EU einigt sich auf endgültigen Text des AI Acts und verschickt ihn an Mitgliedsstaaten: Was Sie darüber wissen sollten

Die Einigung auf den finalen Text des AI Acts und dessen Versand an die Mitgliedsstaaten markieren einen Fortschritt in der Regulierung von künstlicher Intelligenz in der EU. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob weitere Änderungen vorgenommen werden und wie die endgültige Version des Gesetzes aussehen wird, so Prof. Dr. Philipp Hacker.

2024-01-25 15:25:05
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Quelle: Science Media Center Deutschland

EU einigt sich auf finalen Text des AI Acts und verschickt ihn an Mitgliedsstaaten

  • Die EU hat sich auf den finalen Text des AI Acts geeinigt.
  • Der Text wurde an die Mitgliedsstaaten verschickt.
  • Während des Versands wurde der Text auch geleakt.
Die EU-Kommission hat sich auf den endgültigen Text des AI Acts geeinigt und diesen am Montag an die Mitgliedsstaaten verschickt. Während des Versands wurde der Text bereits geleakt. Der AI Act soll das weltweit erste große Gesetz zur Regulierung von künstlicher Intelligenz werden.

AI Act verfolgt risikobasierten Regulierungsansatz

Grundsätzlich soll der AI Act einen risikobasierten Regulierungsansatz verfolgen. Unter diesem Ansatz sollen bestimmte Hochrisiko-Anwendungen von KI komplett verboten werden, während weniger bedenkliche KI-Systeme weniger streng reguliert werden sollen. Seit April 2021 wurde über die Regeln für künstliche Intelligenz in der EU verhandelt.

Änderungen am AI Act nach Nachverhandlungen

Ursprünglich hatten sich die verhandelnden Parteien Anfang Dezember auf eine gemeinsame Position geeinigt. Allerdings wurden während der Nachverhandlungen noch einige Änderungen vorgenommen. Insbesondere beim Einsatz von KI zur Gesichtserkennung wurden die ursprünglich verkündeten Beschränkungen teilweise gelockert. Ursprünglich sollte Gesichtserkennung nur bei schweren Straftaten eingesetzt werden dürfen. Der finale Text des AI Acts muss noch formal bestätigt werden. Erste Berichte besagen, dass dies Anfang Februar geschehen wird. Es wird jedoch erwartet, dass einige Länder, insbesondere Frankreich, versuchen werden, das zu verhindern oder zumindest noch letzte Änderungen in den Text einzubringen. Die endgültige Version des AI Acts bleibt somit vorerst abzuwarten. Prof. Dr. Philipp Hacker, der das EU-Parlament und die Bundesregierung zur KI-Regulierung berät, äußert sich zum aktuellen Stand des AI Acts.

(Quelle:Science Media Center Deutschland Bearbeitet mit ChatGPT)

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