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Blaulicht

Verheerende Telefonbetrugsfälle kosten Zürich über CHF 5.8 Mio.

Im Jahr 2023 verzeichnete die Kantonspolizei Zürich einen besorgniserregenden Anstieg von vollendeten Telefonbetrugsfällen, bei denen ein Schaden von über CHF 5.8 Millionen Franken entstand. Insbesondere Schockanrufe und betrügerische Anrufe von falschen Sicherheitsdienst-Mitarbeitenden sind weiterhin die Haupttaktiken der Telefonbetrüger.

2024-01-24 12:00:04
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Quelle: Kantonspolizei Zürich

Vollendete Telefonbetrugsfälle verursachen Schaden von CHF 5.8 Millionen Franken

  • Die Kantonspolizei Zürich registrierte über 190 vollendete Telefonbetrugsfälle im Jahr 2023.
  • Der entstandene Schaden beläuft sich auf gegen CHF 5.8 Millionen Franken.
  • Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem markanten Anstieg bei den vollendeten Straftaten.

Die Kantonspolizei Zürich verzeichnete im Jahr 2023 eine deutliche Zunahme von vollendeten Telefonbetrugsfällen. Insgesamt wurden über 190 solcher Fälle erfasst. Dabei entstand ein finanzieller Schaden von mehr als CHF 5.8 Millionen Franken. Obwohl die Schadenssumme unter dem Vorjahreswert liegt, ist der Anstieg der Straftaten besorgniserregend.

Schwerpunkt liegt weiterhin auf Schockanrufen und betrügerischen Anrufen von falschen Sicherheitsdienst-Mitarbeitenden

Ein zentraler Fokus der Telefonbetrüger sind nach wie vor sogenannte Schockanrufe. Dabei wird den Angerufenen mitgeteilt, dass ein Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat und in Gewahrsam genommen wurde. Um die Person freizulassen, wird eine Kaution gefordert. Ebenso verbreitet sind Anrufe angeblicher Mitarbeitender eines Sicherheitsdienstes, die durch manipulative Taktiken versuchen, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und an ihre persönlichen Daten sowie Vermögenswerte zu gelangen.

Neuere Formen des Telefonbetrugs

In den letzten Jahren haben sich auch neue Formen des Telefonbetrugs entwickelt. Eine davon sind betrügerische Whatsapp-Mitteilungen, in denen behauptet wird, dass das eigene Mobiltelefon beschädigt sei und eine neue Nummer angegeben wird. Zudem kommt es vermehrt zu Anrufen von englischsprechenden Computerstimmen, die vorgeben, von der Polizei zu sein. Sobald man auf diese Nachrichten oder Anrufe antwortet, gerät man unwissentlich in Kontakt mit den Betrügern, die dann um Geldüberweisungen bitten und versprechen, diese bald zurückzuzahlen. Hierdurch versuchen die Täter an persönliche Daten zu gelangen.

Prävention und Unterstützung der Polizeibemühungen

Die Kantonspolizei Zürich hat im letzten Jahr viel in die Prävention von Telefonbetrug investiert. Durch Vorträge, Flyer, direkte Gespräche, Medienberichterstattungen und Hinweise in den sozialen Medien hat sie die Bevölkerung über dieses Thema informiert und auf die richtigen Verhaltensweisen hingewiesen. Dank dieser Bemühungen haben zahlreiche Angerufene frühzeitig die Betrugsabsicht erkannt und sich bei der Polizei gemeldet. Um die Bekämpfung dieser Delikte zu unterstützen, ist es wichtig, mit Menschen in unserem persönlichen Umfeld über Telefonbetrug zu sprechen. Auf diese Weise leisten wir alle einen wertvollen Beitrag zur Verhinderung solcher Straftaten.

(Quelle:Kantonspolizei Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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