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Stilllegungsfonds: Bilanz und Kosten 2022 aktualisiert

Der Entsorgungs- und Stilllegungsfonds der Kernanlagenbetreiber verzeichnete im Jahr 2022 Verluste in Höhe von 961 Millionen Franken, jedoch verbesserte sich die Performance im laufenden Jahr.

2023-09-15 18:16:04
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Quelle: Bundesamt für Energie

  • Der Bundesrat genehmigt den Jahresbericht und die Jahresrechnungen des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds STENFO.
  • Die Verwaltungskommission für den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds wird entlastet.
  • Ende 2022 betrug das Gesamtkapital der Fonds 8,245 Milliarden Franken.

Insgesamt 8,245 Milliarden Franken waren Ende 2022 in den Entsorgungs- und Stilllegungsfonds der Kernanlagenbetreiber enthalten. Obwohl die Performance im Jahr 2022 schlecht war, hat sie sich verbessert. Die Fonds decken die Kosten für Stilllegung und Entsorgung der Kernkraftwerke ab und unterstehen der Aufsicht des Bundesrats.

Die Entsorgung der Betriebsabfälle und abgebrannten Brennelemente nach der Stilllegung der Kernkraftwerke kostet insgesamt 20,077 Milliarden Franken. Bis Ende 2022 wurden 5,649 Milliarden Franken angesammelt, was zu einer Unterdeckung von 74,6 Millionen Franken führt. Der Entsorgungsfonds verzeichnete 2022 einen Verlust von 961 Millionen Franken.

Die Performance der Fonds war im Jahr 2022 schlecht, hat sich jedoch im laufenden Jahr verbessert. Vorübergehend sind niedrigere Renditen erlaubt. Der Stilllegungsfonds finanziert die Stilllegung der Kernanlagen und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Die Kosten belaufen sich auf 3,779 Milliarden Franken, und bis Ende 2022 waren 2,596 Milliarden Franken angesammelt.

Der Stilllegungsfonds verzeichnete 2022 einen Verlust von 420,9 Millionen Franken. Die Kostenstudie von 2021 wird noch geprüft, weshalb vorläufige Beiträge der Betreiber veranlagt werden.

(Quelle:Bundesamt für Energie Bearbeitet mit ChatGPT)

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