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Stadt will parallel zu Fernwärmeausbau Strassenraum aufwerten

2023-01-19 05:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Energie Wasser Bern (ewb) ist daran, das Fernwärmenetz auszubauen, wie die Stadt Bern schreibt.

Die Stadt Bern möchte die mit den ewb-Bauarbeiten verbundenen Synergien nutzen und verschiedene Aufwertungsmassnahmen im Strassenraum realisieren – unter anderem zur Verbesserung des Stadtklimas und der Verkehrssicherheit. Der Gemeinderat habe für diese städtischen Aufwertungsmassnahmen zuhanden des Stadtrats und der Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von 48,15 Millionen Franken genehmigt.Der Ausbau des städtischen Fernwärmenetzes durch Energie Wasser Bern (ewb) sei für die Ziele der Energiepolitik der Stadt Bern von zentraler Bedeutung.

Seit 2020 baut ewb das Fernwärmenetz ab der Energiezentrale im Forsthaus aus. Bis 2035 sollen 36 Kilometer Hauptleitungen in die Strassen der Stadt Bern verlegt werden; zusammen mit dem Feinverteilnetz werde die gesamte Leitungslänge für die Fernwärme rund 50 Kilometer betragen.

Weil dafür die Strassen in einem grossen Bereich aufgebrochen werden müssen, möchte die Stadt Bern als Eigentümerin des öffentlichen Raums Synergien nutzen und verschiedene im Rahmen der Arbeiten von ewb auch städtische Aufwertungsmassnahmen im Strassenraum realisieren.Die Massnahmen sollen von 2023 bis 2035 in den Stadtteilen Länggasse-Felsenau, Mattenhof-Weissenbühl und Bümpliz-Oberbottigen, in denen das Fernwärmenetz derzeit ausgebaut wird, vorgenommen werden. Unter anderem sollen Strassen- und Platzoberflächen entsiegelt und bepflanzt werden.

Weiter seien Massnahmen für den Regenwasserrückhalt, die Schaffung von Versickerungsflächen, zur Förderung der Biodiversität und zur Beschattung vorgesehen.Zusätzlich solle auch die Verkehrssicherheit, insbesondere die Schulwegsicherheit, verbessert werden – unter anderem durch die Verbreiterung von Trottoirs und die Markierung von Radstreifen. Wenn die Fernwärmeleitungen verlegt werden, werde zudem je nach Beanspruchung und Nutzung der jeweiligen Fahrbahn geprüft, ob neu ein lärmarmer Strassenbelag verwendet werden kann.

Schliesslich sollen auch Optimierungen und Anpassungen im Verkehrsmanagement und an der Verkehrstechnik vorgenommen werden.Für die Projektierung und Umsetzung der städtischen Aufwertungsmassnahmen im Strassenraum habe der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats und der Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von 48,15 Millionen Franken genehmigt. Im Kredit enthalten seien unter anderem geschätzte Baukosten von 26,5 Millionen Franken sowie 10 Millionen Franken für den für die Umsetzung der Massnahmen nötigen temporären Stellenausbau.

Die Volksabstimmung findet voraussichtlich im Juni 2023 statt.Aktuell liegen noch keine ausgearbeiteten Einzelprojekte für die geplanten Aufwertungsmassnahmen vor. Die Einzelprojekte werden erst ausgearbeitet, wenn die Stimmberechtigten den vorliegenden Rahmenkredit angenommen haben und die betroffenen Quartiere ihre Bedürfnisse einbringen konnten.

Die Umsetzung der Aufwertungsmassnahmen im Strassenraum werde innerhalb des Rahmenkredits erfolgen. Der Rahmenkredit wurde auf Grundlage einer Kostenschätzung berechnet.

Diese beruht einerseits auf Erfahrungswerten aus vergleichbaren Projekten. Andererseits wurde pro Strassenabschnitt geprüft, ob und wo Aufwertungspotenzial vorhanden ist..

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