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Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit

  • Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit
    Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Bedenkliche Welpenverkäufe in der Coronazeit (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
2023-01-16 12:10:09
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 16. Januar 2023 – Die COVID-19-Pandemie führte zu einer noch nie dagewesenen Nachfrage nach Welpen in Europa, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ausführt.

Um die Beweggründe von Konsumentinnen und Konsumenten während dieser Zeit zu beleuchten, gab die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN 2022 eine Umfrage zu Trends und Erfahrungen beim Welpenkauf in Auftrag. Die Ergebnisse des « Pandemic Pups»-Berichts zeigen eine klare Verbindung zum illegalen Welpenhandel, der in Europa Millionen von Welpen leiden lässt.

Die meisten Welpen wurden auf sozialen Medien oder online auf Websites, einschliesslich Kleinanzeigen-Seiten, beworben. Fast die Hälfte der Welpen wurde verkauft, als sie noch zu jung waren, und ein Drittel wurde nach dem Kauf krank.

Mehrere Lockdowns sowie eingeschränkte soziale Aktivitäten führten dazu, dass viele Menschen, darunter 72 Prozent der Umfrageteilnehmenden, während der Pandemie Welpen kauften. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass viele dieser Käufe mit dem illegalen und skrupellosen Online-Welpenhandel in Verbindung gebracht werden können:«Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass Käuferinnen und Käufer es versäumt haben, sich vor dem Welpenkauf umfassend zu informieren», erklärt Janine Cirini, Campaignerin bei VIER PFOTEN Schweiz.

Dies habe es Welpenhändlern ermöglicht, zu junge Hunde zu verkaufen, die teilweise krank waren und oft weder erforderliche Dokumente, Mikrochips oder Registrierungsdaten hatten. Um den illegalen Welpenhandel im Internet zu bekämpfen, müssen sowohl die Verkäuferinnen und Verkäufer als auch die Welpen mit Angaben zum Mikrochip der Tiere von den Kleinanzeigenseiten verifiziert werden.

«Soziale Medien müssen ihre Verbote von Tierverkäufen ordnungsgemäss durchsetzen, und in allen befragten Ländern seien Gesetze zum Schutz von online verkauften Tieren nötig. Wir fordern alle Beteiligten auf, den illegalen Welpenhandel im Internet einzudämmen», sagt Cirini.Einen Welpen online zu kaufen, geht einfach und schnell.

Doch ein Grossteil der Tiere werde illegal aus Osteuropa importiert. Aufgrund der steigenden Nachfrage während der Pandemie wurde auch die Produktion erhöht.

Produzenten in diesen Ländern beliefern in erster Linie Welpenhändlerinnen und -händler, die die Hunde schliesslich auf Kleinanzeigenseiten oder Social-Media-Plattformen verkaufen. Diese Plattformen erlauben es den Verkäufern, ihre Geschäfte anonym und nicht nachverfolgbar abzuwickeln, sodass sie auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn etwas schiefgeht oder die Tiere krank sind.

Illegal gezüchtete und importierte Welpen werden in vielen Fällen mit gefälschten Papieren und Informationen geliefert. Die emotionalen und finanziellen Folgen bleiben dann oft an den neuen Besitzern hängen.

Mit der Kampagne «SÜSS. SCHNELL.

KRANK.» will VIER PFOTEN das Bewusstsein für die Risiken des Onlinekaufs von Welpen schärfen und potenziellen Käuferinnen und Käufer helfen, wachsam zu bleiben und die richtigen Entscheidungen zu treffen. «Umfangreiche Nachforschungen anzustellen, die richtigen Fragen zu stellen und die korrekten Unterlagen zu besorgen, könne potenziellen neuen Besitzerinnen und Besitzern helfen, die Risiken des illegalen Welpenhandels abzuwenden.

Gerade jetzt, wo die Lebenserhaltungskosten steigen, sollten die finanziellen Risiken von Impulskäufen illegal gezüchteter Welpen nicht unterschätzt werden», warnt Cirini.VIER PFOTEN zieht aus den Ergebnissen das Fazit, dass viele Welpenkäuferinnen und -käufer den illegalen und skrupellosen Welpenhandel unbeabsichtigt unterstützen, da sie nicht wissen, wie sie dessen Risiken mithilfe verantwortungsbewusster Entscheidungen vermeiden können. Zu diesen Risiken gehört der Kauf eines kranken Welpen, eines Welpen der auf einer Welpenfarm gezüchtet und illegal importiert wurde, oder eines Welpen, der noch nicht alt genug ist, um verkauft werden zu dürfen.

Illegale Welpenhändler und -händlerinnen müssen zurückverfolgt und verurteilt werden. Dadurch würden die Hürden höher gesetzt, sodass der illegale Tierhandel unattraktiver würde.

Infolgedessen würden weniger skrupellose Anbieter diesen Weg gehen und zahlreichen Tieren würde grosses Leid erspart bleiben. Weiter könnte der Verbreitung von hochansteckenden Krankheiten durch illegal importierte Welpen vorgebeugt werden und Käuferinnen und Käufer würden geschützt.

Damit der kriminelle Handel sich nicht von den Online-Plattformen auf Social-Media-Kanäle verschiebt, sei es zudem unabdingbar, dass über diese Kanäle keinerlei Tiere angeboten werden dürfen. Mit der Modelllösung VeriPet von VIER PFOTEN wäre endlich eine EU-weite Rückverfolgbarkeit von Heimtieren möglich.

VeriPet wurde in der Schweiz als zweitem Pilotland im Mai 2022 erfolgreich eingeführt, in enger Zusammenarbeit mit der Kleinanzeigenplattform anibis.ch, der nationalen Hundedatenbank AMICUS und dem Schnittstellenanbieter Europetnet. Die Umfrage wurde von der Meinungsforschungsagentur Savanta Anfang 2022 in sieben europäischen Ländern durchgeführt, in denen VIER PFOTEN ein Büro betreibt: Österreich, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Niederlande, Schweiz und Grossbritannien.

Die Befragten waren Personen, die zwischen dem Beginn der COVID-19-Pandemie im März 2020 und Februar 2022 einen Welpen gekauft hatten. In den sieben Ländern wurden 2‘284 Antworten gesammelt.

50 Prozent der Befragten gaben sich als männlich, 49 Prozent als weiblich und 1 Prozent auf eine andere Weise zu erkennen. Die meisten Befragten (62%) waren zwischen 18 und 34 Jahre alt.Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden.

Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden. Für diese Berichterstattung werde eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt.

Eine künftige Wiederverwendung der Fotos sei nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet..

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