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Neuigkeiten aus der Zuger Archäologie - öffentlicher Vortrag

  • Neuigkeiten aus der Zuger Archäologie - öffentlicher Vortrag
    Neuigkeiten aus der Zuger Archäologie - öffentlicher Vortrag (Bild: Kanton Zug)
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    Neuigkeiten aus der Zuger Archäologie - öffentlicher Vortrag (Bild: Kanton Zug)
2023-01-13 10:05:12
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Quelle: Kanton Zug

Ein jungsteinzeitliches Grab, bronzezeitliche Feuergruben, keltische Münzen und eine römische Amphore aus der Zeit Caesars sowie Beeindruckendes, Kurioses und auch Rätselhaftes aus Zuger Häusern des Mittelalters und der frühen Neuzeit, wie der Kanton Zug berichtet.

Das Amt für Denkmal-pflege und Archäologie blickt auf ein spannendes Archäologie-Jahr 2022 zurück. Fachpersonen präsentieren die Höhepunkte am Sonntag, 29. Januar 2023, 15.00 Uhr an der Hofstrasse 20 in Zug.Ausgrabungen, Sanierungen und Bauprojekte bringen manchmal besondere Fundstücke aus der Vergangenheit zu Tage.

Die wichtigsten und spannendsten Entdeckungen aus dem Jahr 2022 stellt das Amt für Denkmalpflege und Archäologie an einem öffentlichen Vortrag Ende Januar vor. Die Vortragsreihe wurde 2006 gestartet und erfreut sich seither grosser Beliebtheit bei der kulturhistorisch interessierten Zuger Bevölkerung.

Mit viel Hintergrundwissen, Bildmaterial und ausgewählten originalen Funden erhält das Publikum nicht nur einen Einblick in die faszinierende Vergangenheit, sondern lernt auch die Arbeit der Mitarbeitenden des Amts für Denkmalpflege und Archäologie besser kennen.Historische Grabstätte mitten in BaarIm Zentrum des Referats stehen besondere Entdeckungen, die man an unterschiedlichen Orten im Kanton Zug gemacht hat. So etwa eine Grabstätte aus der Jungsteinzeit, die in Baar zum Vorschein kam.

Bei Aushubarbeiten zur Erweiterung des Schulhauses Sternmatt wurden Stein-platten gefunden, die sich später als Abdeckung eines Grabes entpuppten. Der Fund lag tief unter den Kiesablagerungen der alten Lorze im Zentrum von Baar versteckt.

Eindrückliche Ergebnisse lieferten auch die Rettungsgrabungen im Kiesabbaugebiet von Cham-Oberwil. Die gefundenen Münzen stammen aus der Zeit vor dem Auszug der einheimischen Helvetier Richtung Süden, noch bevor sie von Julius Caesar, dem römischen Feldherrn, in Bibracte geschlagen und zurück in die Heimat geschickt wurden.

Feuergruben liefern weitere neue Erkenntnisse über die Tätigkeiten bronzezeitlicher Menschen.Mit der Binzmühle bei Rotkreuz konnte einer der wohl frühesten Industriekomplexe in der Gemeinde Risch weiter erforscht werden. Es fanden sich Spuren der Energiegewinnung durch Wasserkraft aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Die im letzten Jahr entdeckten Wandmalereien in einem Zuger Altstadthaus an der Ägeristrasse seien zwischenzeitlich vollständig freigelegt und beeindrucken nicht nur durch den aussergewöhnlichen Erhaltungszustand. Die Bildinhalte geben den Fachleuten allerdings noch Rätsel auf.

Zudem gibt’s Antworten auf die Frage, warum ein Wohnhaus als «Schublade» bezeichnet wurde, und die Bauforschung zeigt, was bei ihrer Arbeit zuweilen auch an Unerwartetem zum Vorschein kommt.Datum: Sonntag, 29. Januar 2023, 15.00 UhrVeranstaltungsort: Wilhelm-Gebäude, Aula, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichten)Referierende: Doktor Anette JeanRichard, Co-Leiterin Abteilung Bauforschung und Mittelalterar-chäologie, Gishan F. Schaeren, Leiter Abteilung Ur- und frühgeschichtliche Archäologie.Begrüssung durch Karin Artho, Leiterin Amt für Denkmalpflege und ArchäologieEintritt: freiBild 1: Baar, Sternmattstrasse 10. Schnurkeramische Skelettbestattung nach Entfernung der Abdeckplatten.

Foto ADA ZG, Jochen Reinhard.Bild 2: Cham, Aebnetwald. Sieben keltische Münzen (vier Potinmünzen vom Zürcher Typ so-wie ein Büschelquinar, ein Kaletedou-Quinar und ein Ninno-Quinar) und ein römisch - republikanischer Silberdenar in unrestauriertem Zustand nach der Auffindung.

Foto ADA ZG, David Jecker.Bild 3: Risch-Rotkreuz, Binzmühle. Archäologen bei Freilegungsarbeiten im ehemaligen Mühlerad-Schacht.

Foto ADA ZG, Gabi Meier Mohamed.Bild 4: Zug, Haus Ägeristrasse 3. Dieser Ausschnitt aus den Wandmalereien des späten 16. Jahrhunderts zeigt den Heiligen Georg als Drachentöter. Foto ADA ZG, Eugen Jans.KontaktDr.

Anette JeanRichard, Gishan SchaerenAmt für Denkmalpflege und ArchäologieT +41 41 728 28 58anette.jeanrichard@zg.ch; gishan.schaeren@zg.ch.

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