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Erfolgreicher Schuleintritt dank Elternmentoring «Copilot»

2023-01-10 14:05:06
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Quelle: Stadt Luzern

In der Stadt Luzern gibt es viele Betreuungs- und Förderangebote im Vorschul- und Schulbereich, wie die Stadt Luzern berichtet.

Die Volksschule, die Organisationen der Frühen Förderung, die Integrationsförderung und die Eltern setzen sich gemeinsam für die Chancengerechtigkeit aller Kinder ein. Doch der Handlungsbedarf sei nach wie vor gross.

Armut, Isolation, prekäre Arbeits- und Wohnsituation, niedriger Bildungsstand sowie mangelnde Sprachkompetenz der Eltern benachteiligen Kinder in ihrer Entwicklung und senken die Bildungschancen.Das Elternmentoring «Copilot» hilft Eltern in schwierigen Lebenssituationen, damit sie ihre Kinder beim Schuleintritt besser unterstützen können. Freiwillige Mentorinnen und Mentoren begleiten die Familien während zwei Jahren.

In dieser Zeit erklären sie den Eltern das Schulsystem und geben ihnen Orientierungshilfen. Sie ermöglichen einen einfacheren Zugang zu Unterstützungs- sowie Freizeitangeboten und stärken die Eltern in der Begleitung ihrer Kinder.

Die soziale Teilhabe der ganzen Familie werde dadurch nachhaltig verbessert. Eine wichtige Rolle im Elternmentoring «Copilot» spielen die Mütter-/Väterberatung, die Sozialen Dienste und die Volksschule der Stadt Luzern.

Sie machen Eltern auf das Angebot des Elternmentorings aufmerksam und motivieren sie zur Teilnahme.Die freiwilligen Mentorinnen und Mentoren im Pilotprojekt stammten oftmals aus dem Schul- oder Sozialbereich. Sie trafen sich während zwei Jahren regelmässig für jeweils zirka 90 Minuten mit den Familien im sogenannten Tandem.

Dieses Tandem bestand aus einer freiwilligen Person und den Eltern. An diesen Treffen besprachen sie aktuelle Fragen, welche die Eltern vor und während des Schuleintritts ihres Kindes hatten.

Die Mentorinnen und Mentoren erklärten den Eltern Briefe und bereiteten gemeinsam Elterngespräche vor. Sie boten ihnen auch Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen an und zeigten Möglichkeiten zur Förderung der Kinder auf.

Die Mentorinnen und Mentoren wurden dafür von der Caritas Luzern unterstützt und individuell begleitet. Das städtische Projekt «Copilot» wurde unterstützt durch Beiträge der Albert Koechlin Stiftung und Eigenleistungen der Caritas.Die Auswertung des Projekts zeigte auf, dass ein grosser Teil der gesetzten Ziele erreicht werden konnten.

Die individuelle Begleitung der Familien und die zweijährige Dauer der Tandems förderten den Vertrauensaufbau und ermöglichten eine Kompetenzerweiterung der Eltern. Sie lernten das Schweizer Schulsystem und ergänzende Angebote kennen.

Dadurch wurden die Eltern befähigt, den Alltag ihrer Kinder selbständiger zu gestalten. Das erworbene Wissen und die verbesserten Sprachkenntnisse stärkten das Selbstvertrauen der Eltern.

Dass die Zielgruppe mit dem Angebot sehr zufrieden war, zeigte sich unter anderem damit, dass sich der gute Ruf des Angebotes in der Migrationsbevölkerung schnell verbreitete. Die Lehrpersonen schätzten es, dass die Familien eine Ansprechperson hatten, welche die Familien unterstützte und gegebenenfalls beigezogen werden konnte.

Auf jeden Fall wurde mit Copilot der Dialog zwischen Schule und zugewanderten Eltern spürbar erleichtert.Auch die Mentorinnen und Mentoren profitierten vom Projekt. Sie setzten sich mit vielfältigen Lebensweisen auseinander.

Dadurch machten sie wertvolle Erfahrungen und erhielten neue Sichtweisen. In den meisten Fällen blieb der Kontakt nach Ende des «Copilot»-Einsatzes auf freundschaftlicher Ebene weiterbestehen.«Das Elternmentoring ‹Copilot › fügt sich ideal in die Landschaft der kantonalen, städtischen und privaten Frühförderangebote ein», sagt Stadtrat Martin Merki, Sozial- und Sicherheitsdirektor der Stadt Luzern.

«Kinder aus sozial benachteiligten Familien erhalten – angefangen bei der Mütter- und Väterberatung – schrittweise die nötige Unterstützung und Begleitung. Dies hilft mit, die Bildungschancen der Kinder zu verbessern.

Das sei eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft.»Der Stadtrat schlägt vor, dass die Dienstabteilung Quartiere und Integration in der Sozial- und Sicherheitsdirektion mit der Caritas Luzern eine Leistungsvereinbarung abschliesst. Pro Jahr sollen laufend zirka 40 «Tandems» aktiv sein.

Dafür sollen ab 2023 jährlich 90’000 Franken von der Stadt budgetiert werden. Rund ein Drittel dieser Kosten können mit Beiträgen des Kantons (Kantonales Integrationsprogramm, KIP) gedeckt werden.

Die Caritas bringt zusätzlich Eigenleistungen ein. Der Grosse Stadtrat von Luzern werde voraussichtlich an seiner Sitzung vom Donnerstag, 9. Februar 2023, darüber entscheiden.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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