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Energiestadt Nidau – Jahresprogramm und Jahresziele 2023

2023-01-05 11:05:10
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Quelle: Gemeinde Nidau

2022 sind rund 90 Beitragsgesuche für die Umsetzung von Massnahmen zur Gewinnung, Verteilung und Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme und für die Erhöhung der Energieeffizienz zugesichert worden, wie die Gemeinde Nidau schreibt.

Die zugesicherten Beiträge belaufen sich dafür auf etwa 90 000 Franken, was einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Ersatz von Gas-, Elektro- oder Ölheizungen und andere aufgrund der Realisierung der Fernwärmeversorgung und die Montage von Photovoltaikanlagen werden dabei am meisten gefördert.

Erfreulich ist, dass auch Batteriespeicher immer öfter mit dem Bau einer Photovoltaikanlage realisiert werden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre und wechselnden Rahmenbedingungen habe der Gemeinderat folgende Änderungen für das Jahr 2023 beschlossen:Der Kanton Bern habe per Mai 2022 sein Förderprogramm angepasst und den Ersatz von Gasheizungen durch Heizungen mit erneuerbaren Energien im Programm aufgenommen.

Die Förderbeiträge für den Ersatz von Gasheizungen seien gleich hoch wie beim Ersatz einer Ölheizung. Seitens Stadt Nidau werde per Januar 2023 ebenfalls die Angleichung erfolgen.

Der Heizungsersatz von Gas-, Öl, und Elektroheizung solle mit einem Pauschalbeitrag 2 500 Franken unterstützt werden. Die Bedingungen und Auflagen bleiben unverändert.Photovoltaikanlagen haben in Nidau ein grosses Potenzial.

Gemäss dem Bericht «Monitoring Umsetzung Nachhaltigkeitsartikel in Nidau», werde 75 Prozent des Strombedarfs im Gemeindegebiet durch den Tag benötigt. Weiter stehen genügend Dachflächen zur Verfügung, um die Strommenge, die in Nidau in einem Jahr konsumiert wird, theoretisch decken zu können.

Der Anreiz für Photovoltaikanlagen solle deshalb angepasst werden. Der Pauschalbeitrag bleibt identisch, der variable Ansatz werde von 200 Franken pro Kilowattpeak (kWp, Leistung der Anlage) auf 300 Franken angepasst werden.

Die Bedingungen und Auflagen bleiben unverändert.Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen habe sich auch der Markt für Ladelösungen rasant entwickelt. Dies habe zur Folge, dass individuelle Ladelösungen günstiger werden.

Dieser Entwicklung solle mit der Reduktion von 1 000 auf 500 Franken Rechnung getragen werden. Die Bedingungen und Auflagen bleiben unverändert.Immer häufiger werden Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaikanlagen gebaut.

Für den wirtschaftlichen Betrieb einer Photovoltaikanlage sei ein hoher Eigenverbrauch wichtig. Die Anzahl der verkauften Speichersysteme steigt rasant an und werde vom rasch zunehmenden Verkauf von E-Mobilen zusätzlich angetrieben.

Gleichzeitig seien die hohen Investitionskosten für viele noch Grund, auf die Installation eines Batteriespeichers zu verzichten. Als zusätzlicher Anreiz werde der Förderbeitrag von 1 000 auf 1 500 Franken erhöht.

Die Bedingungen und Auflagen bleiben unverändert.Die Jahresziele Energiestadt enthalten die wichtigsten geplanten Massnahmen in den Bereichen Energie und Umwelt und seien auf die Legislaturplanung abgestimmt. Die Jahresziele ermöglichen einen raschen Überblick über die wichtigsten geplanten Massnahmen.Exotische Pflanzen seien gebietsfremde Pflanzen.

Sie kamen bei uns ursprünglich nicht vor, sondern gelangten als Nutz- oder Gartenpflanzen zu uns oder wurden unbewusst eingeschleppt. Die meisten exotischen Pflanzen gefährden weder Mensch noch Natur.

Nur bei einem Teil von ihnen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese Pflanzen haben die Eigenschaft, sich vor Ort schnell zu vermehren und dadurch die einheimische Artenvielfalt zu verdrängen.

Mit dem Neophytensack können die exotischen Problempflanzen gratis im Kehricht entsorgt werden. Der Neophytensack solle als gemeinsames Projekt mit Partnergemeinden im Seeland lanciert werden.Elektrofahrzeuge spielen für eine moderne und zukunftsträchtige Mobilität eine Schlüssel-rolle.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der schweizerischen Energie- und Klimaziele. In den Vergangenen Jahren gab es in der Schweiz Sprunghafte Anstiege der Verkäufe neuer Elektrofahrzeuge.

Ende 2021 machten voll elektrische Fahrzeuge (13 Prozent) und Plug-in Hybride (9 Prozent) rund 22 Prozent aller immatrikulierten Fahrzeuge aus. Insgesamt geht die Tendenz klar Richtung rein elektrischer Fahrzeuge.

Flächendeckende Ladeinfrastrukturen bilden eines der zentralen Erfolgskriterien für die Elektromobilität. In der Strategie solle geprüft werden, welche Rolle die Stadt Nidau dabei einnimmt.Der Einsatz für eine umweltverträgliche Mobilität sei ein Kernelement der Energiestadt.

Das Gesamtverkehrskonzept Nidau vom 14. Mai 2020 zeigt, wie die Stadt Nidau den Verkehr in den nächsten 15 Jahren organisieren möchte. Die Ziele des Gesamtverkehrskonzepts seien auf die Ziele der Energiestadt abgestimmt.

Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Stärkung des Langsamverkehrs (Fuss- und Veloverkehr) zu. Konkret werde 2023/2024 mit der Verkehrsberuhigung der Quartiere nördlich der Zihl (Weidteile, Gurnigel, Hofmatten) die Verkehrssicherheit verbessert, die Lebensqualität in den Quartieren erhöht und der Langsamverkehr gestärkt.

Im Besonderen werde die Schulwegsicherheit mit der Einführung von Begegnungszonen vor dem Schulhaus und Kindergarten Weidteile die Schulwegsicherheit erhöht..

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