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Regional

Impfzentren gehen ausser Betrieb

2023-01-05 09:05:06
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Quelle: Kanton Thurgau

Mitte Januar 2023 geht die Zeit der Thurgauer Impfzentren zu Ende, wie der Kanton Thurgau ausführt.

Fast genau zwei Jahre nach dem Start des ersten Impfzentrums in Frauenfeld, einem Meilenstein in der Bekämpfung des Coronavirus, schliessen die beiden Kurzzeit-Impfzentren in Amriswil und Frauenfeld. Covid-19-Impfungen können dann noch in Apotheken und Hausarztpraxen gemacht werden.Vor gut zwei Jahren wartete die Bevölkerung hoffnungsvoll auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Kurz vor Weihnachten 2020 war es soweit: Swissmedic erteilte dem ersten Impfstoff die Zulassung. Keinen Monat später, am 12. Januar 2021, nahm das erste kantonale Impfzentrum in Frauenfeld auf dem Parkplatz Oberes Mätteli den Betrieb auf. Nun, fast exakt zwei Jahre danach, geht die Zeit der Impfzentren im Thurgau zu Ende.

Das am 10. Oktober 2022 eröffnete Kurzzeit-Impfzentrum in Amriswil schliesst am 18. Januar 2023, jenes in Frauenfeld an der Walzmühlestrasse 50, das am 20. Oktober 2022 gestartet war, am 21. Januar 2023. Impfungen seien anschliessend noch in einigen Hausarztpraxen und Apotheken möglich. Eine Liste der Apotheken findet sich auf www.tg.ch/impfen, die Anmeldung erfolgt direkt bei den Anbietern.

Die Hausärzte geben direkt Auskunft.Anmeldungen für fixe Impftermine in den beiden Kurzzeit-Impfzentren seien nicht mehr möglich. Wer sich dort noch impfen lassen möchte, könne dies ohne Voranmeldung tun.

Um den Übergang zu begleiten, bleibt die kantonale Hotline für Fragen rund ums Impfen bis Ende Januar unter der Telefonnummer 058 345 34 40 von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr in Betrieb. Insgesamt wurden in den Impfzentren gegen 360`000 Impfungen verabreicht, zu Beginn nur an Risikopersonen, weil nicht genügend Impfstoff lieferbar war. Fast drei Viertel der Impfdosen (265`300) entfielen auf das Gross-Impfzentrum in Weinfelden, das vom 6. April 2021 bis am 18. Oktober 2022 in Betrieb war.

Wie die anderen Zentren wurde es von der Hirslanden AG betrieben, was sich während der ganzen Dauer sehr bewährte. Dies gilt auch für das Impfschiff, wo insgesamt 11`700 Impfungen erfolgten.

Es pendelte vom 2. Februar 2021 bis zum 22. Mai 2021 zwischen Romanshorn, Arbon und Kreuzlingen. In Frauenfeld wurde auf dem Oberen Mätteli vom 12. Januar 2021 bis zum 7. Juli 2021 70`600 Mal geimpft.

Mit dem Abschwächen der Corona-Pandemie ab Frühling 2022 nahm auch das Bedürfnis nach Auffrischimpfungen ab. Nach der Schliessung des Gross-Impfzentrums in Weinfelden verzeichnen die beiden Kurzzeit-Impfzentrum in Amriswil und Frauenfeld seit Mitte Oktober 2022 bisher 5`100 respektive 4`600 Impfungen.Neben den Impfzentren wurden durch mobile Equipen in Firmen, in Institutionen wie etwa Heimen und in Pop-up-Impfstationen in den Bezirken weitere 42`600 Impfungen gespritzt.

Zusammen mit den 8`500 Impfungen durch die Spital Thurgau AG, den 53`200 in Hausarztpraxen und den 16`700 in Apotheken ergibt sich für den Thurgau ein Total von derzeit fast 480`000 Impfungen.Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Urs Martin zieht, insbesondere mit Blick auf die ständig wechselnden Rahmenbedingungen, eine positive Bilanz. «Vor allem aber möchte ich allen Beteiligten an der kantonalen Impfaktion sowie der Hotline einen grossen Dank aussprechen.

Was die Mitarbeitenden in den Impfzentren und den mobilen Impfteams geleistet haben, sei toll und wurde von der Bevölkerung sehr geschätzt. Ich bin zudem sehr erfreut, dass das Impfangebot nun in den ordentlichen Kanälen weitergeführt werden kann», sagt Urs Martin..

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