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Vogelgrippe: Massnahmen für den ganzen Kanton

2022-11-25 11:05:06
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Quelle: Kanton Thurgau

Nach dem Vogelgrippe-Fall in Seuzach hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen die ganze Schweiz zum tierseuchenpolizeiliches Kontrollgebiet erklärt und hierzu eine entsprechende Verordnung erlassen, wie der Kanton Thurgau meldet.

Die Massnahmen für das Kontrollgebiet gelten ab dem 28. November 2022.Vergangene Woche wurde in einer Geflügelzucht in Seuzach im Kanton Zürich ein Fall von Vogelgrippe (Aviäre Influenza) entdeckt. Dort wurde das Virus H5N1 bei einem Graureiher sowie einem Pfau nachgewiesen.

Die erforderlichen Sofortmassnahmen wurden durch die Behörden ergriffen. So wurden um den Ausbruchsort eine Schutz- sowie eine Überwachungszone eingerichtet, womit flankierende tierseuchenpolizeiliche Massnahmen einhergehen.

Aufgrund der räumlichen Nähe zum Ausbruchsort liegen auch einzelne Gebiete im Westen des Kantons Thurgau in der Überwachungszone: die Politischen Gemeinden Neunforn, Uesslingen-Buch und Gachnang. Mittlerweile habe das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine neue Verordnung zur Bekämpfung der Weiterverbreitung des Virus erlassen. Zusätzlich zu der bereits ausgeschiedenen Schutz- und Überwachungszone werde gemäss der Verordnung das Gebiet der gesamten Eidgenossenschaft als tierseuchenpolizeiliches Kontrollgebiet ausgeschieden.

In diesem gelten ebenfalls Massnahmen zum Schutz des Haus- und Wildgeflügels vor der Aviären Influenza. Entsprechend gelten sämtliche Gemeinden im Kanton Thurgau, die sich nicht bereits in der Überwachungszone befinden, als tierseuchenpolizeiliches Kontrollgebiet. Im Kontrollgebiet gelten ab 28. November 2022 nachfolgende Massnahmen.Seit dem 1. Januar 2010 sei die Registrierung von Geflügelhaltungen obligatorisch.

Dies gilt auch für Hobbyhaltungen mit nur wenigen Tieren. Im Kanton Thurgau seien die Geflügelhaltungen dem Landwirtschaftsamt zu melden (tvd-koordinationNULL@tg.ch oder https://landwirtschaftsamt.tg.ch).Damit Krankheitsausbrüche frühzeitig entdeckt werden können, sollen verendete oder kranke Wildvögel auf das Vogelgrippe-Virus untersucht werden.

Melden Sie deshalb gefundene Wildvögel der kantonalen Fischereiaufsicht oder direkt dem Veterinäramt, so dass die Kadaver geborgen, beprobt und fachgerecht entsorgt werden können. Vorsichtshalber sollten keine Wildtiere berührt werden.

Weitere Informationen unter: https://veterinaeramt.tg.ch.  .

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