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Wachstum und Entwicklung an der Kanti Menzingen

2022-11-23 11:05:14
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Quelle: Kanton Zug

Die Kantonsschule Menzingen hat das Projekt «KSM 2022 – Wege in die Zukunft» erfolgreich abgeschlossen, wie der Kanton Zug schreibt.

Das Schulentwicklungsprojekt wurde aufgrund der stark wachsenden Schülerinnen- und Schülerzahl gestartet und umfasst zahlreiche Massnahmen.In den vergangenen Jahren sei die Kanti Menzingen stark gewachsen, von 185 im Jahr 2013 (11 Klassen) auf heute 570 Schülerinnen und Schülern (28 Klassen). Um den Herausforderungen, welche dieses markante Wachstum mit sich brachte, gerecht zu werden, habe die Schulleitung unter der Leitung der damals neuen Rektorin, Gabrijela Pejic-Glisic, im Herbst 2019 das Schulentwicklungsprojekt «KSM 2022 – Wege in die Zukunft» lanciert.

Unter dem Motto «konkret – gemeinsam – zielorientiert» stand folgende Frage im Mittelpunkt: «Was braucht es, damit die KSM ein Ort sei und bleibt, an welchem ich gerne lehre, lerne und arbeite?» «Gemeinsam» als Schlüssel zum Erfolg«KSM 2022 – Wege in die Zukunft» stellt einen kooperativen und kollektiven Lernprozess dar. In verschiedenen Arbeitsgruppen haben Lehrpersonen, interessierte Schülerinnen und Schüler und die Schulleitung gemeinsam über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der KSM nachgedacht und sich Gedanken über das pädagogische Wirken gemacht.

In den zu Beginn des Projektes bestimmten vier Themenbereichen «Kommunikation», «Lehren und Lernen», «Schulkultur» und «Reduktion der Komplexität» wurden die vom ganzen Kollegium ausgearbeiteten Ziele konsequent verfolgt: Auf der Basis von selber erhobenen Daten und Ergebnissen aus der Forschung wurde sorgfältig hinterfragt, wo sich Bestehendes bewährt hat, wo die Prozesse sowie Abläufe optimiert werden müssen und wo Neues angesagt ist. Der gesamte Prozess wurde von einer «Impulsgruppe», bestehend aus Lehrpersonen und Mitgliedern der Schulleitung, als Steuergruppe begleitet.Resultate im Kleinen und im GrossenDas Resultat des Projekts lasse sich zeigen: Trotz der Corona-Pandemie habe die Schule in den letzten drei Jahren vorwärts gemacht.

«Umfang, Tempo und Ergebnisse der Schulentwicklung seien eindrücklich», beurteilt der Zuger Bildungsdirektor Stephan Schleiss das Projekt der Kanti Menzingen.Um die «Schulkultur» an der KSM zu stärken, habe sich die Schülerinnen- und Schülerorganisation mit mehr Kompetenzen und Verantwortung neu organisiert. Gemeinsame Schulaktivitäten wie z.

B. die Eröffnung des Schuljahres und der «Balance-Tag» seien neu aufgegleist.

Das von der Schulleitung erstellte digitale Betriebshandbuch, welches jederzeit die Einsicht auf die schulinternen Prozesse, Reglemente und Formulare ermöglicht, trägt zur Transparenz und «Reduktion der Komplexität» bei. Im Bereich «Kommunikation» wurden ein neuer Newsletter «KSM-News» für alle Schulangehörige ins Leben gerufen und die bestehenden Konzepte «Anstellungsverfahren» und «Mitarbeitendengespräche» überarbeitet.Weiterentwicklung kommt im Unterricht anPrüfstein jeder Schulentwicklung sei die Frage, ob die Massnahmen im Unterricht und damit bei den Schülerinnen und Schülern ankommen.

Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung wurden gewisse Unterrichtsmethoden in die «Studientage» und den «Blockunterricht» gebündelt und die Konzepte «Erweiterte Schüler/innen-Begleitung», «Maturaarbeit» und «Immersion» weiterentwickelt. Darüber hinaus habe sich das Kollegium vertieft mit den Themen «Prüfen und Beurteilen», «Interdisziplinarität», «produktives Scheitern» und «digitales Lehren und Lernen» auseinandergesetzt.

Damit konnte ein Fokus auf die Weiterentwicklung des Unterrichts gelegt werden.L+ für mehr SelbständigkeitStolz sei die Rektorin der Kantonsschule Menzingen, Gabrijela Pejic-Glisic, auch auf die mit den Lehrpersonen gemeinsam entwickelte neue Unterrichtsform «L+ - Lernen und Lehren in Lernlandschaften». In den L+-​Klassen sei der Anteil an selbstgesteuertem Lernen, welches das individualisierte, selbstorganisierte, aber auch das kooperative Lernen beinhaltet, deutlich grösser.

Damit könne ein wesentlicher Aspekt der Hochschulreife adressiert werden. «Selbständigkeit und Verantwortung werden gestärkt», fasst die Rektorin den Kern von L+ zusammen.

Wie bedeutsam dieses neue Unterrichtssetting sei, habe auch die im Rahmen der schulinternen Weiterbildung geführte Diskussion zum Thema «guter Unterricht» mit den Forschenden von der ETH Zürich und den Universitäten Bern und Sankt Gallen gezeigt, so Pejic-Glisic weiter..

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