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Malojastrasse: Sprengmasten für künstliche Lawinenauslösung in Betrieb

  • Malojastrasse: Sprengmasten für künstliche Lawinenauslösung in Betrieb
    Malojastrasse: Sprengmasten für künstliche Lawinenauslösung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Malojastrasse: Sprengmasten für künstliche Lawinenauslösung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Malojastrasse: Sprengmasten für künstliche Lawinenauslösung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
2022-11-22 08:05:07
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Zahlreiche Lawinenzüge auf der linken Talseite zwischen Sils-Föglias und Plaun da Lej sorgen dafür, dass die Malojastrasse aus Sicherheitsgründen regelmässig gesperrt werden muss, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden schildert.

Bis eine langfristige Tunnelvariante realisiert ist, sorgen ab sofort sechs Sprengmasten zur künstlichen Lawinenauslösung für mehr Sicherheit. Das Tiefbauamt Graubünden habe diese anfangs November in Betrieb genommen.Der 3,5 Kilometer lange Abschnitt der Malojastrasse zwischen Sils-Föglias und Plaun da Lej muss wegen erhöhter Lawinengefahr oftmals kurzfristig für mehrere Stunden oder Tage gesperrt werden.

Die momentan verfolgte langfristige Lösung sieht einen Tunnel in Kombination mit ortsfesten Sprenganlagen zur künstlichen Lawinenauslösung sowie Dammbauwerken zum Schutz der Tunnelportale vor.Sechs Sprengmasten und Radarüberwachung Aufgrund des langen Zeithorizonts für die Realisierung der Tunnelvariante habe das Tiefbauamt (TBA) auf Wunsch von Gemeinden und Kanton Massnahmen zur Risikoreduktion für die Übergangszeit getroffen (Medienmitteilung vom 24. Februar 2022 sowie Medienmitteilung vom 8. September 2022). Deren Ziel sei es, das Risiko von Spontanabgängen zu reduzieren und so die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

Die Bauarbeiten umfassten unter anderem die Erstellung von sechs Sprengmasten zur künstlichen Lawinenauslösung. Der im Rahmen des Projekts zusätzlich errichtete Langdistanzradar überwacht von der gegenüberliegenden Talseite aus auf einem Gebiet von rund 10 Quadratkilometern die weiteren Lawinenzüge, die nicht von den Sprengmasten abgedeckt sind.

So können nahezu alle Lawinenzüge im Projektperimeter überwacht werden.Ende Oktober 2022 erfolgte die Installation der letzten Sprengmasten unter Projektleitung des Amts für Wald und Naturgefahren. Die Baustelle hoch über der Malojastrasse stellte aufgrund der topografischen Gegebenheiten eine besondere Herausforderung dar.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten können die Sprengmasten nun rechtzeitig zur Wintersaison in Betrieb genommen werdenInformationssystem für Verkehrsteilnehmende Zusätzlich beabsichtigt das TBA im kommenden Winter auf der Strecke Sils – Maloja ein Pilotprojekt durchzuführen: Ein geeignetes Informationssystem vor Ort solle die Verkehrsteilnehmenden bereits im Voraus über mögliche Sperrungen des Strassenabschnitts hinweisen. Diese frühzeitige Anzeige von prognostizierten Sperrungen solle den Verkehrsteilnehmenden die Organisation ihrer Reise erleichtern.Das Informationssystem solle gemäss Aussage des TBA noch Ende Dezember 2022/anfangs Januar 2023 in Betrieb genommen werden.

Sobald dieses verfügbar ist, werde das TBA weiter über die Details informieren..

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