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«Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen»

«Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen»
«Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen» (Bild: Stadt Luzern)

2022-11-21 11:05:05
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Quelle: Stadt Luzern

Vor Kurzem war die Sorge vor einer Energiemangellage gross, wie die Stadt Luzern berichtet.

Aktuell scheint sich die Lage zu entspannen. Stimmt die Einschätzung? Gemäss unserem Informationsstand sei die Energieversorgung in der Schweiz derzeit sichergestellt, und es gibt auch positive Signale.

Aber die Entwicklung an verschiedenen Brennpunkten bleibt sehr ungewiss, was allein der Blick nach Russland und in die Ukraine zeigt. Deshalb bleibt die Sorge vor einer Energiemangellage im nächsten Frühling oder vor allem auch im darauffolgenden Winter.

Nachlassen wäre jetzt falsch.Wie bereitet sich die Stadt Luzern darauf vor? Wir seien gut aufgestellt und haben nicht zuletzt seit der Coronapandemie auch viel Erfahrung im Umgang mit Krisen. Seit Anfang September seien sowohl der Gemeindeführungsstab (GFS) wie auch der verwaltungsinterne Krisenstab BENO im Einsatz.

Sie beobachten die Entwicklung der Lage genau. Sie haben auch die Energiesparmassnahmen erarbeitet und dem Stadtrat vorgelegt.

Weiter bereiten sie sich anhand verschiedener Szenarien auf die Auswirkungen einer drohenden Energiemangellage vor.Die Stadt Luzern habe ein Energiesparpaket beschlossen und Ende September kommuniziert. Was seien die Gründe? Wir müssen mit aller Macht verhindern, dass wir in eine Energiemangellage kommen, im Extremfall mit Strom- und Gasabschaltungen.

Der Städteverband habe schon früh überlegt, welche Massnahmen für Städte infrage kommen. An diesen habe sich die Stadt Luzern orientiert.

Für uns im Stadtrat war rasch klar, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen müssen, um auch andere zum Energiesparen zu bewegen.Die Strassenlampen brennen aber noch immer. Der Stadtrat will vor allem Massnahmen umsetzen, die rasch und einfach realisierbar sind.

Insbesondere zielt er auf Massnahmen, die zwar eine gewisse Komforteinbusse bringen können, die aber nicht grundlegende Bedürfnisse der Menschen betreffen. In der aktuellen Lage wollen wir deshalb aus Sicherheitsüberlegungen nicht auf die übliche Beleuchtung der Strassen verzichten.Auf die Beleuchtung öffentlicher und historischer Gebäude werde aber verzichtet.

Haben Sie kritische Rückmeldungen? Von negativen Rückmeldungen sei mir nichts bekannt. Der Blick auf Wasserturm und Kapellbrücke sei ein gutes Beispiel für unsere Überlegungen.

Einen beleuchteten Wasserturm empfinden viele gerade in dunkleren Jahreszeiten als schön, aber es sei kein Muss. Die Kapellbrücke selbst sei ein wichtiger Fussweg und werde deshalb innen so beleuchtet wie üblich.

Beim Betrachten sei kaum ein Unterschied zu vorher zu spüren.Aber lohnt sich das überhaupt? Wie viel Energie werde denn gespart? Jeder Beitrag und jede eingesparte Kilowattstunde zählt. Mit dem Verzicht auf die Beleuchtung historischer und öffentlicher Gebäude sparen wir von November bis März zirka 70’000 Kilowattstunden.

Das entspreche immerhin etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 20 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten.Sie haben einmal gesagt, dass der grösste Spareffekt beim Heizen erzielt werden kann. Ja, das sei so, deshalb legen wir auch einen grossen Schwerpunkt darauf.

Auch hier will die Stadt Vorbild sein für die Unternehmen wie auch für die Bevölkerung. Es sei wirklich nicht nötig, auch im Winter im T-Shirt im Büro zu arbeiten.

Wenn wir durch das Runterdrehen der Heizung auf 19 Grad viel Energie sparen können und es uns unter anderem dadurch gelingt, Abschaltungen zu verhindern, dann erachte ich dies als absolut tragbar.Erhoffen Sie sich durch die aktuelle Diskussion auch nachhaltige Effekte für die Zukunft? Absolut. Wir müssen unserem Planeten Sorge tragen und die Klimakrise bekämpfen.

Der sorgsame Umgang mit allen natürlichen Ressourcen werde immer wichtiger. Dies werde jetzt einer breiten Öffentlichkeit bewusst, ebenso unsere Abhängigkeit von öl- und gasexportierenden Ländern mit oft höchst problematischen Regimes.

Die Tipps des Bundes zeigen eindrücklich auf, dass uns das Energiesparen eigentlich nicht wirklich in unserem Leben beeinträchtigt. Gleichzeitig sorgen wir mit dem nötigen Ausbau der erneuerbaren Energien für viel mehr regionale Wertschöpfung.Wie stark hilft die Klima- und Energiestrategie der Stadt Luzern schon jetzt zur Vorbeugung gegen eine drohende Energiemangellage? Die 32 Massnahmen unserer Klima- und Energiestrategie zielen vor allem auf eine langfristige Wirkung.

Aktuell benötigen wir Massnahmen, die kurzfristig wirken, aber auch auf lange Frist selbstverständlich werden können. Das deutliche Ja der Stadtluzerner Bevölkerung am 25. September 2022 zeigt auf, dass die Stadt Luzern bereit ist, sich für das Klima und gegen Energieverschwendung einzusetzen.

Dies stimmt mich enorm zuversichtlich sowohl für die heutigen wie auch für die zukünftigen Herausforderungen.Die Stadt Luzern will Bund und Kanton unterstützen und einen Beitrag leisten, um die drohende Energiemangellage zu verhindern. Dabei verzichtet sie auf Massnahmen, welche die Sicherheit tangieren oder eine Wirtschaftstätigkeit verunmöglichen.

Sie konzentriert sich auf Massnahmen, die Komforteinbussen mit sich bringen. Der Stadtrat habe ein Massnahmenpaket verabschiedet, das bis März 2023 mindestens 1,2 Millionen Kilowattstunden einsparen soll.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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