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Regional

Tierseuchen: Liechtenstein übt mit Ostschweizer Kantonen den Ernstfall

2022-11-16 10:05:08
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, übt die internationale Tierseuchengruppe SG AR AI FL jedes Jahr einen möglichen Einsatz, wie das Fürstentum Liechtenstein mitteilt.

Die Übung fand dieses Jahr auf zwei Schafhaltungen in Appenzell Ausserrhoden statt. Geübt wurde die möglichst rasche Eindämmung eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche.Die Tierseuchengruppe der Kantone Sankt Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und des Fürstentums Liechtenstein sei ein zentrales Element im erfolgreichen Kampf gegen Tierseuchen.

Im Ernstfall kommt sie als Unterstützung und im Auftrag des zuständigen Veterinärdienstes bei hochansteckenden Tierseuchen zum Einsatz. Mit ihren modernen Einsatzmitteln sei es eine gut entwickelte und trainierte Spezialgruppe, die überwiegend durch die kantonalen Zivilschutzorganisationen sowie Gemeinde- und Landesangestellten aus dem Fürstentum Liechtenstein gestellt wird.

Im Einsatz sei die Gruppe einem amtlichen Tierarzt oder einer amtlichen Tierärztin fachlich unterstellt.Auch wenn die Schweiz aktuell frei von der hochansteckenden Viruserkrankung Maul- und Klauenseuche ist, müssen die kantonalen Veterinärdienste jederzeit mit einem möglichen Eintrag rechnen. Um im Ernstfall die Aus- und Weiterverbreitung einer solchen Seuche rasch eindämmen zu können, muss rasch gehandelt werden: Eine amtliche Tierärztin oder ein amtlicher Tierarzt klärt den Verdacht vor Ort ab und trifft vorsorgliche Sofortmassnahmen.

Bestätigt sich der Verdacht im Labor, so muss der Landestierarzt zum Schutz von anderen Nutztierbeständen die sofortige Tötung des ganzen Bestandes (sogenannte "Keulung") anordnen. Dabei werde er vor Ort durch die Tierseuchengruppe unterstützt, die den Betrieb absperrt, beim Handling der Tiere mithilft und das Gehöft anschliessend gründlich reinigt und desinfiziert.

Die Kadaver werden durch die TMF Extraktionswerk AG unschädlich entsorgt.Beim diesjährigen Wiederholungskurs wurde die Zusammenarbeit zwischen den amtlichen Tierärztinnen und der Tierseuchengruppe auf zwei Schafhaltungen in Appenzell Ausserrhoden intensiv beübt. Dabei wurde der zeitliche Ablauf so realitätsnah wie möglich gestaltet.

Anstelle der "Keulung" wurden die Mitglieder der Tierseuchengruppe zum schonenden Umgang mit den Schafen geschult. Tiere wurden nicht getötet.Gemäss der Tierseuchengesetzgebung seien die Kantone für die Bekämpfung von hochansteckenden Tierseuchen zuständig.

Die Tierseuchengruppe sei ein wichtiger Partner der Veterinärdienste für eine erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung. Daher übt sie jährlich mögliche Einsätze, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Ihre Mitglieder rekrutieren sich aus dem Zivilschutz der beteiligten Kantone sowie Gemeinde- und Landesangestellten aus dem Fürstentum Liechtenstein.Vaduz (ots) - Die Regierung habe in ihrer Sitzung vom Dienstag, 15. November 2022 die Verordnung über das Kostenziel in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für das Jahr 2023 genehmigt. Das Kostenziel werde jeweils Ende November für das Folgejahr festgelegt.

Für das Jahr 2023 liegt es für die Gesamtheit ...Vaduz (ots) - Liechtenstein sei 2020 dem Interkantonalen Programm zur Prävention und Früherkennung der Geldspielsucht beigetreten. Für die kommende Leistungsperiode 2023 und 2024 beschloss die Regierung in ihrer Sitzung vom Dienstag, 15. November 2022 eine weitere Teilnahme am Programm.

Neu liegt die Programmleitung in den Händen der Ostschweizer Fachhochschule OST ...Vaduz (ots) - Liechtenstein sei Vertragsstaat der UNO-Kinderrechtskonvention. Wie alle UN-Menschenrechtsübereinkommen sieht auch die UNO-Kinderrechtskonvention vor, dass ein Expertenausschuss die staatliche Umsetzung überprüft.

Zu diesem Zweck müssen die Vertragsstaaten dem zuständigen Ausschuss regelmässig Bericht erstatten, indem sie über die Massnahmen ....

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