Logo newsbot.ch

Regional

Kantonales Bedrohungsmanagament soll aufgebaut werden

2022-11-16 09:05:05
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Im Kanton Graubünden soll eine Fachstelle für ein kantonales Bedrohungsmanagement aufgebaut werden, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden ausführt.

Über diese Stelle sollen gefährliche Entwicklungen von Personen frühzeitig wahrgenommen und beurteilt werden. Potentielle Gewalttaten können so verhindert werden.

Die Regierung habe den Projektaufbau genehmigt und den Auftrag für die Ausarbeitung der gesetzlichen Grundlage gegeben. Die Fachstelle solle bei der Kantonspolizei Graubünden angesiedelt werden.Ziel des Kantonalen Bedrohungsmanagements (KBM) sei es, gefährliche Entwicklungen von Personen frühzeitig wahrzunehmen, zu beurteilen und allenfalls dagegen zu intervenieren.

Zudem sollen Gewaltbetroffene, Zielpersonen und Zielinstitutionen geschützt werden. Besteht ein erhöhtes Risiko für eine Gewalttat, solle diese über das Bedrohungsmanagement verhindert werden.

Langfristige Lösungen ohne Gewalt seien das Ziel.Prävention bei allen Formen von Gewalt Das Kantonale Bedrohungsmanagement beschränkt sich nicht nur auf häusliche Gewalt und Stalking, sondern richtet sich gegen alle Formen von Gewalt (insbesondere Drohungen gegen Schulen, gegen die Verwaltung oder andere Institutionen sowie den gewalttätigen Extremismus und die Radikalisierung). Mit einer vorausschauenden, analytischen und handlungsorientierten Arbeitsweise verfolgt das Kantonale Bedrohungsmanagement im Weiteren den Schutz von Gewaltbetroffenen.

Es habe auch eine Beratungsfunktion und solle Gewaltbetroffene, Mitarbeitende von Behörden und Institutionen sowie Fachpersonen befähigen, mit aggressiv-bedrohlichen und latent gefährlichen Personen umzugehen.Das KBM solle durch ein interdisziplinäres Kernteam, das aus Fachpersonen der Polizei, der forensischen Psychologie und der Sozialarbeit besteht, organisiert werden. Alle wesentlichen Institutionen sollen in den jeweiligen Krisen- und Fallteams abhängig von der Thematik vertreten sein.

Vorhandenes Know-how und neue Erfahrungswerte sollen kontinuierlich durch regelmässige Schulungen von Mitarbeitenden einfliessen.Schweiz führend im Bedrohungsmanagement Die Schweiz gilt im Bereich Bedrohungsmanagement als führend in Europa. Die meisten Kantone verfügen bereits über ein Bedrohungsmanagement.

Im Kanton Graubünden sei das Bedrohungsmanagement zurzeit noch dezentral geregelt. Die einzelnen Bereiche organisieren sich diesbezüglich selbstständig, arbeiten in den bekannten Fällen aber bereits heute zusammen..

Suche nach Stichworten:

alle Kantonales Bedrohungsmanagament aufgebaut



Newsticker


Kantonspolizei Thurgau

Sulgen: Tankstellenshop überfallen


Kantonspolizei Graubünden

Castaneda: Felssturz versperrt Calancastrasse


Kantonspolizei St. Gallen

St.Gallen: Erneut in Sportgeschäft eingebrochen


Kantonspolizei St. Gallen

St. Margrethen / Rorschach: Alkoholisiert Unfall verursacht und danach weitergefahren


Kantonspolizei Schwyz

Kantonspolizei Schwyz: Oberstlt Bruno Suter übernimmt ad interim die Führung