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Anspruchsvolle Wochenend-Einsätze im Hochnebel für die Rega-Crews

Anspruchsvolle Wochenend-Einsätze im Hochnebel für die Rega-Crews
Anspruchsvolle Wochenend-Einsätze im Hochnebel für die Rega-Crews (Bild: Rega)

2022-11-14 15:00:18
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Quelle: Rega

Das schöne Wetter in höheren Lagen lockte am vergangenen Wochenende zahlreiche Menschen über das Nebelmeer in die Berge. Insgesamt koordinierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega über 50 Einsätze.

Die Wetterlage stellte besondere Herausforderungen an die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter sowie an die Rega-Crews.Eine Hochnebellage erschwert die Einsatztätigkeit der Rega-Crews. Patientinnen und Patienten in erhöhten Lagen befinden sich oberhalb der Nebeldecke, die Spitäler darunter.

Helikopter operieren normalerweise unter Sichtflugbedingungen, und das Durchfliegen einer geschlossenen Hochnebeldecke sei aus Sicherheitsgründen verboten – auch bei Rettungseinsätzen. Dank Instrumentenflugverfahren können Rega-Crews aber auch bei solchen Bedingungen Rettungseinsätze fliegen.

 Das sogenannte Low Flight Network ermöglicht es Rega-Crews, auch bei Hochnebel medizinische Hilfe zu Patientinnen und Patienten in höheren Lagen zu bringen. Dieses schweizweite Netzwerk aus Instrumentenflugrouten verbindet Flughäfen, Flugplätze, Spitäler und Rega-Basen miteinander.

Damit können Rega-Crews dank hochpräziser Navigationsinstrumente auch bei schlechtester Sicht im Rega-Helikopter einer vordefinierten Flugroute entlangfliegen.Fast jeder dritte Rega-Einsatz am Wochenende fand oberhalb der Nebeldecke statt. So beispielsweise am Sonntagnachmittag, als ein Patient im Raum Engelberg aufgrund eines schweren gesundheitlichen Problems auf die medizinische Hilfe einer Rega-Crew angewiesen war.

Der Patient wurde von der Rega-Crew vor Ort erstversorgt. Um ihn ins anschliessend ins Spital zu fliegen, nutzte die Crew den Instrumentenanflug des Militärflugplatzes Emmen, um unter die tiefliegende und dichte Wolkendecke zu gelangen.

Danach flog die Crew weiter zum nahegelegenen Landeplatz des Luzerner Kantonsspitals (LUKS). Ohne diesen Instrumentenanflug hätte das LUKS an diesem Tag nicht angeflogen werden können..

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