Logo newsbot.ch

Regional

Die Thurgauer Konjunktur verliert an Schwung

2022-11-14 09:05:06
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Kanton Thurgau

Die Thurgauer Wirtschaft läuft nach wie vor auf hohen Touren; der Schwung lässt aber deutlich nach, wie der Kanton Thurgau berichtet.

Die Zukunftserwartungen seien skeptischer als vor ein paar Monaten. Dies geht aus der soeben publizierten November-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers hervor.Gemäss dem Thurgauer Wirtschaftsbarometer, der vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der IHK Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband getragen wird, bleibt die Wirtschaftslage im Thurgau überwiegend gut.

Sie büsst aber spürbar an Dynamik ein und die Betriebe blicken vorsichtiger in die Zukunft als noch im Sommer.Hohe Kapazitätsauslastung, aber weniger Bestellungen in der Industrie In der Thurgauer Industrie stuften die befragten Betriebe ihre Geschäftslage im Oktober 2022 nicht mehr ganz so günstig ein wie zuvor. Die Produktion lief im dritten Quartal 2022 aber nach wie vor auf hohen Touren und die Kapazitäten waren gut ausgelastet.

Arbeitskräftemangel und Lieferengpässe, zunehmend aber auch eine ungenügende Nachfrage, bremsten die Produktion.  Im dritten Quartal gingen weniger Bestellungen ein als im Vorjahr. Die Auftragsbücher seien noch immer reichlich gefüllt, aber bei weitem nicht mehr so gut wie vor wenigen Monaten.

Der Auftragsbestand aus dem Ausland habe sich spürbar verkleinert und gilt inzwischen als zu niedrig.Für das vierte Quartal erwarten die Betriebe weiter rückläufige Bestellungen und Preissteigerungen beim Einkauf. Auch für den längeren Zeitraum bis zum Frühling 2023 seien sie skeptisch, sie gehen von einer Eintrübung ihrer Geschäftslage aus. In der Thurgauer Bauwirtschaft hält das Hoch an, habe sich aber zuletzt leicht abgeflacht.

Bautätigkeit und Nachfrage bleiben lebhaft und die Auftragsbücher seien gut gefüllt. Verbreitet werde die Produktion durch Engpässe beim Personal gedämpft.

Auch die Knappheit bei Materialien und Vorprodukten behinderte die Bautätigkeit im dritten Quartal, allerdings nicht mehr so ausgeprägt wie vor ein paar Monaten. Die Erwartungen der Thurgauer Baubetriebe für die nahe Zukunft seien etwas zurückhaltender als noch im August.

Für das vierte Quartal 2022 gehen sie von einer einigermassen stabilen Bautätigkeit und Nachfrage aus. Fast jeder zweite befragte Betrieb kalkuliert mit Preishöhungen, um die Erträge trotz steigender Einkaufspreise halten zu können.  Auch der Blick auf das kommende Halbjahr sei etwas vorsichtiger geworden; bis zum Frühling 2023 rechnen die Baubetriebe überwiegend mit einer unveränderten Geschäftslage.Im Thurgauer Detailhandel sei man mit der Geschäftslage mehrheitlich zufrieden; fast jeder dritte Betrieb meldet sogar eine gute Situation.  Für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft erwarten die Detailhändlerinnen und –händler anziehende Umsätze.

Entsprechend solle der Einkauf ausgeweitet und der Personalbestand aufgestockt werden. Jeder zweite Betrieb kalkuliert mit höheren Verkaufspreisen; bei den anderen seien keine Preisanpassungen geplant.

Für den längeren Zeitraum bis zum Frühling 2023 gehen die Detailhandelsbetriebe mehrheitlich von einer unveränderten Geschäftslage aus.Steigende Energiepreise und eine drohende Mangellage belasten auch Thurgauer Unternehmen. Die November-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers zeigt, wie verschiedene Thurgauer Unternehmen von der Energiekrise betroffen seien und wie sie damit umgehen..

Suche nach Stichworten:

halten Konjunktur Schwung



Newsticker


Kantonspolizei Thurgau

Sulgen: Tankstellenshop überfallen


Kantonspolizei Graubünden

Castaneda: Felssturz versperrt Calancastrasse


Kantonspolizei St. Gallen

St.Gallen: Erneut in Sportgeschäft eingebrochen


Kantonspolizei St. Gallen

St. Margrethen / Rorschach: Alkoholisiert Unfall verursacht und danach weitergefahren


Kantonspolizei Schwyz

Kantonspolizei Schwyz: Oberstlt Bruno Suter übernimmt ad interim die Führung