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Weiterer Schritt in der Umsetzung des Syntheseberichts

2022-11-11 11:05:10
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Quelle: Kanton Zürich

Mit dem Aufbau des Innovationsparks Zürich und der Umnutzung des heutigen Militärflugplatzes in einen Forschungs-, Test und Werkflugplatz wird das Flugplatzareal in Dübendorf schrittweise für die Öffentlichkeit zugänglich, ökologisch aufgewertet und mit der Umgebung vernetzt, wie der Kanton Zürich schildert.

Das Gesamtkonzept «Freiraum, Natur & Umwelt, Landschaft» zeigt auf, wie das Areal Schritt für Schritt als zusammenhängende Landschaft weiterentwickelt wird, und damit den vielfältigen Nutzungsansprüchen von Mensch und Natur gerecht werden kann. Unter Einbezug von Skyguide, Armasuisse Immobilien, dem Zürcher Bauernverband, Birdlife Zürich, Pro Natura Zürich sowie WWF Zürich habe eine inhaltlich breit abgestützte Arbeitsgruppe im Auftrag der Taskforce «Gebietsentwicklung Flugplatz Dübendorf» das Gesamtkonzept «Freiraum, Natur & Umwelt, Landschaft» erarbeitet.

Das Konzept sei ein Substrat aus vertieften Arbeiten und zeigt auf, wie das Flugplatzareal bis 2050 schrittweise geöffnet, aktiviert und vernetzt werden kann. Dabei liegt der Fokus auf dem öffentlichen Freiraum, den Natur- und Umweltaspekten und auf der Landschaft.

Das Areal sei aufgrund seines Aufwertungspotenzials von grosser Bedeutung für die Biodiversität. Bereits heute wertvolle Lebensräume werden möglichst erhalten.

Bestehende, aber heute artenarme Lebensräume werden mit geeigneten Massnahmen ökologisch aufgewertet. Es werden neue Lebensräume geschaffen, die das vorhandene Lebensraumspektrum ergänzen.

Von der vorliegenden Planung werde eine sehr gute Biodiversitätswirkung erwartet. Insgesamt geht es um 110 ha Wiesenflächen im nördlichen Arealteil.

Die Fruchtfolgeflächen im südlichen Arealteil bleiben erhalten. Das Flugplatzareal lasse sich künftig in die vier Teilgebiete Innovationspark, Innovationspark mit Forschungs-, Test- und Werkflugplatz, Luftwaffe und Flugsicherung sowie das Flugfeld einteilen.

Mit dem Aufbau des Innovationsparks solle die Landschaft gezielt weiterentwickelt werden. Das Flugfeld war vor der Trockenlegung 1910 ein grosses Ried mit schilfbestandenen Tümpeln und verwilderten Gebüsch- und Eichengruppen.

Mit der Gebietsentwicklung werde die Nutzungstradition des Flugplatzes mit dem ehemaligen Landschaftscharakter des Rieds vereint und für die Bevölkerung erlebbar gestaltet. Dazu gehört auch die Revitalisierung von Bächen.

Der Chrebschüsselibach in Dübendorf, der Pohlgraben – wie der einstige Grenzgraben zwischen Dübendorf und Wangen genannt werde – und der Dürrbach werden auf einer Gesamtlänge von 4 km offen gelegt und revitalisiert. Diese Massnahmen leisten zudem einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz.Mit dem Innovationspark werde das Flugplatzareal in grossen Teilen für die Bevölkerung öffentlich zugänglich.

Für den Flugbetrieb notwendige Flächen und Bereiche der Luftwaffe bleiben eingezäunt. Der Campus Innovationspark bietet grosse und attraktive Räume mit Freizeit- und Naherholungsfunktion.

Der Flugplatzrundweg für Velo und FussgängerInnen verbindet auf 8.2 km die drei Standortgemeinden und die grossen Freiraumelemente rund um das Flugplatzgelände gemäss regionalem Konzept «Fil Vert». Der weitläufige Flugfeldpark bietet Erholungsraum für die Menschen der Region sowie beschränkt zugänglichen Naturraum auf 11 ha.

Die historischen Hangarvorfelder und die Innovation Mall werden urbane Freiräume im neuen Campus-Gelände. Die in den Innovationspark integrierten Parkanlagen Säntispark und Fliegerpark bieten auf 4 ha Raum für Naherholung und Open-Air-Anlässe..

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