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Kulturelle Teilhabe: Anerkennungsbeiträge 2022

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    Kulturelle Teilhabe: Anerkennungsbeiträge 2022 (Bild: Kanton Zürich)
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    Kulturelle Teilhabe: Anerkennungsbeiträge 2022 (Bild: Kanton Zürich)
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    Kulturelle Teilhabe: Anerkennungsbeiträge 2022 (Bild: Kanton Zürich)
2022-11-04 11:05:18
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Quelle: Kanton Zürich

Bereits zum sechsten Mal zeichnet der Kanton Zürich Kulturschaffende und Institutionen aus, die sich für die Teilhabe möglichst breiter Bevölkerungskreise am kulturellen Leben engagieren, wie der Kanton Zürich berichtet.

Je einen Anerkennungsbeitrag erhalten in diesem Jahr House of B. Poderosa, die Kunstfabrik Wetzikon und der Verein movo.

Die Förderung der kulturellen Teilhabe sei einer der Schwerpunkte, die der Kanton bei der Ausrichtung seiner Kulturpolitik festgelegt hat. Damit nimmt er die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Forderung seitens der Politik nach mehr Durchlässigkeit im Kulturbetrieb auf.

Mit der Vergabe der Anerkennungsbeiträge für kulturelle Teilhabe setzt der Kanton Zürich ein Zeichen und rückt die Bedeutung der Teilhabe möglichst vieler am Kulturleben ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dieses Jahr werden drei Vereine mit den Anerkennungsbeiträgen von je 10`000 Franken ausgezeichnet.

Mit ihrem Engagement verfolgen sie das Ziel, ganz unterschiedlichen Gruppen den Zugang zum kulturellen Leben zu ermöglichen, sie am künstlerischen Prozess teilhaben zu lassen und zu befähigen, selbst kreativ tätig zu sein. Die drei Auszeichnungen beleuchten exemplarisch das vielfältige Spektrum kultureller Teilhabe.Die Kunstfabrik Wetzikon bietet seit 2017 eine Kunstausbildung für junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung an.

In den Räumlichkeiten der Kunstschule Wetzikon werde die Ausbildung von professionellen Kunstschaffenden und Handwerkenden mit heilpädagogischem Hintergrund geleitet. Dabei sei es erklärtes Ziel der Kunstfabrik, die Stärken, Kreativität und Talente der Mitarbeitenden zu fördern.

Es sollen Kompetenzen entdeckt und gestärkt werden. Durch den Verkauf von Arbeiten werden das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit der Kunstschaffenden gefördert.

Neben Ausstellungen in Wetzikon und in Uster finden in Zusammenarbeit mit Insieme auch Workshops für Senioren statt, die von Ehemaligen der Kunstfabrik geleitet werden. Die Kunstfabrik sei als Non-Profit-Organisation in der Schweiz einzigartig und habe eine Vorreiterrolle im Bereich Inklusion und Kunstproduktion (Art Brut).

Sie ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung künstlerisches Schaffen auf einem professionellen Niveau. Sie lebt dadurch kulturelle Teilhabe und strahlt eine starke Botschaft in die Region und in die Kunstwelt aus.

 Der Verein Movo bietet eine Plattform für Menschen und Institutionen, die gemeinsam mit Gehörlosen und Hörenden Theater- und andere Bühnenstücke realisieren wollen. Mit Eigen- und Koproduktionen sowie mit Kursen und Workshops unterstützt und fördert movo seit 2006 die kreative Entwicklung von Gehörlosen.

Die Gebärdensprache als eigenständige Sprache und künstlerische Ausdrucksform sei dabei ein wichtiger Bestandteil, ebenso die künstlerische Zusammenarbeit von Gehörlosen und Hörenden. Movo ermöglicht so nicht nur die kulturelle Teilhabe von Gehörlosen auf der Bühne und im Publikum, sondern eröffnet auch Hörenden die Möglichkeit, die Kultur und Sprache der Gehörlosen kennenzulernen.

Movo sei ein Integrationsprojekt, das die Welten von gehörlosen und von hörenden Menschen zusammenführt und eine neue Sprache schafft.Das House of B. Poderosa, seit Anfang 2020 aktiv, sei ein selbstorganisiertes queer-feministisches Kunst- und Tanzkollektiv, das 2020 von Künstler:in Ivy Monteiro initiiert wurde.

Das House steht in der Tradition der Ballroom-Szene, die mit dem Tanzstil Voguing in den 1970er-Jahren in der marginalisierten, homosexuellen und transfemininen Subkultur von Harlem NY entstanden ist. Damals wie heute geht es um einen künstlerischen Ausdruck, der das Überleben, die Selbstfindung und Selbstachtung der queeren BIPoC-Community befördert.

House of B. Poderosa sei künstlerisch aber nicht beschränkt auf Voguing, sondern entwickelt auch andere performative Formate, Gespräche und Events.

Mit seinem Fokus auf Awareness und Anliegen von Transmenschen ermöglicht das House marginalisierten Menschen kreativen Ausdruck und kulturelle Teilhabe.Die Vergabe erfolgte durch eine fünfköpfige Jury: Madeleine Herzog, Leiterin Fachstelle Kultur (Vorsitz); Rahel El-Maawi, Organisationsberaterin Diversität; Jacqueline Falk, Leiterin Gesellschaft & Kultur Zürioberland; Frank von Niederhäusern, Journalist; Sylvia Sobottka, Mitglied kantonale Kulturförderungskommission. Regierungsrätin Jacqueline Fehr übergibt die Anerkennungsbeiträge am 29. November 2022 im Theater am Gleis in Winterthur.

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