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Rutschung Brienz: Regierung beantragt Verpflichtungskredit für Realisierung eines Entwässerungsstollens

  • Rutschung Brienz: Regierung beantragt Verpflichtungskredit für Realisierung eines Entwässerungsstollens
    Rutschung Brienz: Regierung beantragt Verpflichtungskredit für Realisierung eines Entwässerungsstollens (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Rutschung Brienz: Regierung beantragt Verpflichtungskredit für Realisierung eines Entwässerungsstollens (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Rutschung Brienz: Regierung beantragt Verpflichtungskredit für Realisierung eines Entwässerungsstollens (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
2022-09-22 09:05:07
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Die Rutschung Brienz hat sich seit 2010 stark beschleunigt und wird seit mehreren Jahren intensiv untersucht, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden schildert.

Erste Erkenntnisse aus einem Sondierstollen unter der Rutschung zeigen, dass eine Reduktion der Wasserdrücke die Rutschung tatsächlich zu verlangsamen vermag. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat nun einen Verpflichtungskredit über 40 Millionen Franken zur Realisierung eines definitiven Entwässerungsstollens.

Dieser solle insbesondere der Abwehr von noch grösseren Schäden, Nachteilen und Kosten zulasten der Dorfbevölkerung und der öffentlichen Hand dienen.Die Rutschung Brienz habe sich in den vergangenen knapp 15 Jahren ausserordentlich stark beschleunigt, aktuell werden im Dorf Bewegungsraten von rund 135 Zentimetern pro Jahr gemessen. Entsprechend nehmen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur stark zu.

Aufgrund dieser aussergewöhnlichen Bewegungsraten werde die Rutschung seit mehreren Jahren intensiv untersucht. Ziel dieser aufwendigen Untersuchungen sei es, die Grundlagen zur Realisierung eines Entwässerungstollens zu erarbeiten.Entwässerung solle Wasserdrücke reduzieren Im Laufe dieser Untersuchungen verdichteten sich die Hinweise, dass erhöhte Wasserdrücke für diese grossen Bewegungen verantwortlich sind.

Erhöhte Wasserdrücke im Untergrund wurden weltweit bei verschiedenen Rutschungen ähnlicher Grösse und Disposition als Ursache für die Bewegungen identifiziert. Eine Reduktion dieser Wasserdrücke hatte dort durchwegs eine Abnahme der Bewegungen zur Folge.Zu den bisherigen Untersuchungen gehört auch der Ausbruch eines Sondierstollens, mit welchem die Wirkung einer allfälligen Entwässerung und damit die Beeinflussung der Wasserdrücke untersucht werden.

Erste Erkenntnisse im Sondierstollen unter dem westlichen Teil der Rutschung Brienz zeigen, dass die Wasserdrücke tatsächlich reduziert werden können und die Rutschung so verlangsamt. Die Untersuchungen im Sondierstollen seien noch am Laufen.

Es habe sich aber bereits bestätigt, dass ein Entwässerungsstollen Chancen bietet, die Rutschung Brienz nachhaltig zu sanieren. Damit sollen weitere grössere Schäden an Infrastruktur und eine allfällig nötig werdende Umsiedlung der Dorfgemeinschaft von Brienz/Brinzauls vermieden werden.Mit den im Verpflichtungskredit beantragten 40 Millionen Franken werden die Kosten für die aktuell im Vordergrund stehende Variante eines Entwässerungstollens im stabilen Fels abgedeckt.

Der beantragte Verpflichtungskredit werde voraussichtlich in der Dezembersession des Grossen Rats behandelt..

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