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Regional

Hohe Belastung beim Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz

2022-09-22 05:05:05
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Quelle: Stadt Bern

Das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz verzeichnet weiterhin hohe Fallzahlen, wie die Stadt Bern berichtet.

Gerade Kinder, Jugendliche und psychisch beeinträchtige Menschen brauchen bei der Bewältigung von Krisensituationen besondere Unterstützung. Dazu müssen die personellen Ressourcen des Amts definitiv aufgestockt werden.

Der Gemeinderat habe den Verpflichtungskredit an den Stadtrat verabschiedet.Das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz verzeichnet weiterhin eine Zunahme der Fallzahlen und momentan sei nicht von einer Beruhigung auszugehen. Gerade bei Kindern, jungen Erwachsenen und psychisch beeinträchtigten Menschen mehren sich die Krisensituationen.

Die Fallzahl von suizidalen Jugendlichen bewegt sich auf hohem Niveau. Auch beim Erwachsenenschutz häufen sich die Fälle von schwer psychisch erkrankten Menschen.

Damit die professionelle Betreuung dieser vulnerablen Personengruppen weiterhin gewährleistet werden kann, sei eine definitive Personalaufstockung um insgesamt 600 Stellenprozent per 1. Januar 2023 notwendig. Der Gemeinderat beantragt deshalb beim Stadtrat einen Verpflichtungskredit von 680`000 Franken.

Dieser könne mit den vom Kanton abgegoltenen Fallpauschalen kompensiert werden.Das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz habe bereits 2021 und 2022 eine befristete Stellenaufstockung beantragt, um den steigenden Fallzahlen gerecht zu werden. Eine Beruhigung der Situation sei momentan nicht absehbar.

Diese Situation belastet auch die Mitarbeiter*innen stark und destabilisiert deren psychische Verfassung. Im Bereich Kindesschutz sei die maximale Fallbelastung überschritten und es seien keine Kapazitäten für weitere Fallaufnahmen vorhanden.

Die Akutfälle von Klient*innen seien so hoch, dass anfangs September 2022 ein Zuteilungsstopp angeordnet werden musste. Diese Massnahme sei für die Betroffenen gefährlich.

Mit der definitiven Personalaufstockung könne dies einerseits verhindert und die Betreuung der vulnerablen Personengruppen sichergestellt und andererseits die Belastung der Mitarbeiter*innen abgefedert werden..

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