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Landesvoranschlag 2023 trotz erhöhter Unsicherheiten ausgeglichen

2022-09-21 15:05:10
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom Dienstag, 20. September den Landesvoranschlag 2023 und das dazugehörige Finanzgesetz verabschiedet, wie das Fürstentum Liechtenstein meldet.

Mit einem prognostizierten Gewinn von CHF 24 Millionen in der Erfolgsrechnung und einem Mittelabfluss in der Gesamtrechnung von CHF 7 Millionen legt die Regierung dem Landtag unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen einen annähernd ausgeglichenen Voranschlag für das kommende Jahr zur Genehmigung vor.Bei den betrieblichen Erträgen werde ein Gesamtvolumen von CHF 865 Millionen veranschlagt. Ausgehend von den effektiven Steuereinnahmen 2021 erwartet die Regierung für das kommende Jahr aufgrund der aktuellen konjunkturellen Aussichten zwar einen Rückgang der Einnahmen, im Voranschlagsvergleich nehmen die veranschlagten Erträge aus Steuern und Abgaben jedoch um CHF 19 Millionen zu.

Während v.a. die prognostizierten Einnahmen aus der Vermögens- und Erwerbssteuer, der Mehrwertsteuer, der Stempelabgaben und der Geldspielabgabe einen Anstieg verzeichnen, gehen die erwarteten Einnahmen aus der Ertragssteuer hingegen zurück.

Insgesamt werde erwartet, dass die betrieblichen Erträge auf hohem Niveau bleiben.Die veranschlagten betrieblichen Aufwendungen nehmen um CHF 43 Millionen beziehungsweise 4.7% auf ein Volumen von CHF 944 Millionen zu. Die stärkste absolute Erhöhung verzeichnet der Sachaufwand, welcher im Voranschlagsvergleich um CHF 18 Millionen zunimmt, gefolgt von höheren Beitragsleistungen und einer Steigerung des Personalaufwands.

Die direkten und indirekten Folgen des Krieges in der Ukraine sowie die anhaltende Coronapandemie setzen die Aufwandseite mit Mehraufwendungen unter Druck.Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit weist somit einen Aufwandüberschuss in Höhe von CHF 79 Millionen aus. Unter Einbezug des Finanzergebnisses in Höhe von CHF 103 Millionen ergibt sich dennoch ein erwarteter Gewinn in der Erfolgsrechnung von CHF 24 Mio.Das Bruttoinvestitionsvolumen belaufe sich auf CHF 89 Millionen und liegt somit CHF 13 Millionen über dem Niveau des Voranschlags 2022. Die gestiegene Investitionstätigkeit lasse sich einerseits auf die laufenden Hochbauprojekte zurückführen.

Andererseits verzeichnen auch der Tiefbau und die Informatikinvestitionen Zunahmen resultierend aus Vorgaben des Mobilitätskonzeptes 2030 und der laufenden Digitalisierungsvorhaben. Nach Abzug der prognostizierten investiven Einnahmen werden für das kommende Jahr Nettoinvestitionen in Höhe von CHF 74 Millionen veranschlagt.Für das laufende Jahr erwartet die Regierung ein negatives Jahresergebnis in der Erfolgsrechnung in Höhe von CHF 297 Mio., während mit dem Voranschlag 2022 noch ein Gewinn von CHF 48 Millionen veranschlagt wurde.

Dies sei v.a. auf ein prognostiziertes Finanzergebnis in Höhe von CHF -286 Millionen zurückzuführen.

Aufgrund der stark negativen Entwicklungen an den Finanzmärkten bis Mitte des laufenden Jahres wurde für dessen Berechnung anstelle der bisherigen langfristigen Planrendite von 2.5% die effektive Rendite per Ende Juni des laufenden Jahres herangezogen. Unter Berücksichtigung von höheren Nettoinvestitionen schliesst die Gesamtrechnung im laufenden Jahr voraussichtlich mit einem prognostizierten Mittelabfluss in Höhe von CHF 330 Millionen anstelle des für 2022 budgetierten Mittelzuflusses von CHF 24 Millionen ab.Vaduz (ots) - Die Regierung habe in ihrer Sitzung vom Dienstag, 20. September 2022 den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend die Gewährung eines Staatsbeitrags an die Universität Liechtenstein für die Jahre 2023, 2024 und 2025 verabschiedet.

Der Finanzbeschluss vom 5. September 2019 über die Gewährung von Staatsbeiträgen an die Universität Liechtenstein für die Jahre 2020 bis 2022 läuft Ende dieses Jahres ...Vaduz (ots) - Am Dienstag, 20. September 2022 trafen sich Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni und Bundesrat Guy Parmelin in Bern zu einem Arbeitsgespräch. Im Mittelpunkt standen die Energieversorgungssicherheit sowie die Vorbereitungen der jeweiligen Länder auf eine mögliche Energiemangellage.

Die beiden Minister tauschten sich über die Einbindung Liechtensteins in die schweizerische Krisenvorsorge sowie ...Vaduz (ots) - In Hinblick auf die Gesamtüberarbeitung des Landesrichtplans und der Erarbeitung der nächsten Generation des Agglomerationsprogramms Werdenberg - Liechtenstein konnte das Amt für Hochbau und Raumplanung in Zusammenarbeit mit allen Gemeinden die Bauzonenreserven in Liechtenstein einheitlich erheben. Dafür wurde, die von der ETH Zürich entwickelte ....

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