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Stadtrat beschliesst weitere Massnahmen zur Energiesicherheit

2022-09-21 14:05:07
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Quelle: Stadt Zürich

In seiner heutigen Sitzung hat sich der Stadtrat erneut mit den Herausforderungen einer möglichen Energiemangellage im kommenden Winter befasst, wie die Stadt Zürich ausführt.

Er habe die Umsetzung der ersten Massnahmen zur Energiesicherheit analysiert und weitere Massnahmen in die Wege geleitet. Die von der Stadt bereits ergriffenen Sofortmassnahmen bewirken für das nächste Halbjahr eine Energieeinsparung von rund 865 000 kWh.

Das entspreche dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 1100 städtischen Haushalten für das nächste Halbjahr*. Dies habe die Taskforce Energie dem Stadtrat heute berichtet.

Dazu beigetragen haben unter anderem die Reduktion der Beleuchtung in öffentlichen Gebäuden, die Senkung der Temperatur in Hallenbädern, die Einschränkung des Warmwasserverbrauchs in Verwaltungsgebäuden sowie die Ausdünnung des Brunnennetzes (Medienmitteilung vom 7. September).Der Stadtrat habe heute einen zweiten Teil der Massnahmen zur Energiesicherheit beschlossen. Zwar sei die Versorgung der Stadt Zürich mit Strom und Gas derzeit gewährleistet.

Aufgrund der geopolitischen Lage will der Stadtrat aber weitere Vorkehrungen treffen, um eine Mangellage zu verhindern. Die Energie, die heute gespart wird, steht dafür im Winter zur Verfügung.

Daher habe er heute die rechtlichen Grundlagen geschaffen, damit die Beleuchtung von historischen Bauten und Amtsgebäuden auf Stadtgebiet abgeschaltet werden kann. Ausserdem habe er die Raumtemperatur in Verwaltungsgebäuden auf maximal 19°C beschränkt sowie eine Reduktion der Lüftungsaktivität verfügt (weitere Massnahmen siehe Übersicht unten).Nach den vertieften Abklärungen der letzten Wochen verzichtet der Stadtrat darauf, die Eisflächen in städtischen Ausseneisbahnen später aufzueisen.

Diese Massnahme würde die Vereinstätigkeit der Eissportarten stark beeinträchtigen. Eine Abschaltung der Weg- und Strassenbeleuchtung ausserhalb der Betriebszeiten der VBZ werde vom Stadtrat als problematisch beurteilt und aus Gründen der Sicherheit, der technischen Machbarkeit und von regulatorischen Bestimmungen derzeit nicht weiterverfolgt.Durch die zusätzlichen Massnahmen verspricht sich der Stadtrat für das nächste Halbjahr eine Energieeinsparung von rund 2 000 000 kWh.

Das entspreche dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2550 städtischen Haushalten für das nächste Halbjahr*. Weitere Massnahmen, die sich rasch umsetzen lassen, keine grossen Leistungseinbussen mit sich bringen oder zur Sensibilisierung von Verwaltung, Bevölkerung und Wirtschaft beitragen, werden laufend evaluiert und falls möglich umgesetzt.Diese Sofortmassnahmen bewirken für das nächste Halbjahr eine geschätzte Energieeinsparung von rund 865 000 kWh.

Das entspreche dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 1100 Haushalten für das nächste Halbjahr (Zweizimmer-Haushalte mit Elektroherd, entspreche der Verbrauchskategorie H1 der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom).Der zweite Teil der Massnahmen bewirkt für das nächste Halbjahr eine geschätzte Energieeinsparung von rund 2 000 000 kWh. Das entspreche dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2550 Haushalten für das nächste Halbjahr (Zweizimmer-Haushalte mit Elektroherd, entspreche der Verbrauchskategorie H1 der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom)..

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