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Der Kanton Zug verfügt über eine sehr gute Finanzlage

2022-09-14 10:05:14
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Quelle: Kanton Zug

Die finanzielle Situation des Kantons Zug entwickelt sich weiterhin äusserst positiv, wie der Kanton Zug schildert.

Das Budget 2023 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 253,4 Millionen Franken. Auch in den Planjahren werde von hohen Ertragsüberschüssen ausgegangen.

Angesichts der weltweit herrschenden Unsicherheiten erlaubt es die Eigenkapitalsituation des Kantons, allfälligen negativen Auswirkungen gut zu begegnen.Positive Entwicklung der Fiskalerträge und des Anteils an den BundessteuernDa sich die Steuererträge 2022 deutlich besser entwickeln und aufgrund erwarteter Mehrerträge infolge des Bevölkerungswachstums, steuerstarker Zuzügen sowie Einmaleffekten, ergibt sich eine markante Steigerung beim Fiskalertrag von 112,3 Millionen Franken. Ebenfalls werde ein um 41,2 Millionen Franken höherer Anteil an den Bundessteuern budgetiert.

«Gegenüber dem Budget 2022 nimmt der gesamte Ertrag der Erfolgsrechnung um 170,4 Millionen Franken zu», stellt Finanzdirektor Heinz Tännler fest und führt weiter aus: «Diese erfreuliche Entwicklung setzt sich auch in den Planjahren fort.» Aufgrund des steigenden Ressourcenpotenzials werde sich der Aufwand für den Nationalen Finanzausgleich (NFA) um netto 35,3 Millionen Franken im Budget 2023 erhöhen.Gewinnausschüttung Schweizerische NationalbankEs sei unsicher, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) infolge grosser Verluste vor allem auf Devisenpositionen, im 2023 eine Gewinnausschüttung vornehmen kann. Im Budget 2023 sei deshalb kein SNB-Ausschüttungsbetrag eingestellt.Geopolitische Situation zeigt Auswirkungen auf die ErfolgsrechnungAufgrund des Kriegs in der Ukraine werde mit einer Verdoppelung der Anzahl Schutzsuchender von 1500 auf 3000 Personen gerechnet.

Deshalb seien im Budget 2023 Mehraufwendungen in der Grössenordnung von 35 Millionen Franken enthalten, welche mit höheren Bundesbeiträgen und Entgelten grösstenteils aufgefangen werden können. Zusätzlich werde eine Erhöhung der Normpauschalen an die Einwohnergemeinden für die Beschulung von 300 Flüchtlingskindern budgetiert.

Die Aufwendungen und Erträge im Asyl- und Flüchtlingsbereich werden auch für die Planjahre weitergeführt.Die zukünftige Entwicklung sei äusserst schwierig abzuschätzen und die internationale Situation präsentiert sich als äusserst volatil. Die weiteren Verläufe des Ukraine-Kriegs und der COVID-19-Pandemie seien ungewiss.

Es bestehen weltweit grosse Unsicherheiten und Risiken, die zu weiteren Krisen, Inflation oder Rezession führen können. Solche Entwicklungen können sich negativ auf den Staatshaushalt auswirken.

«Mit rund 1,6 Milliarden Franken Eigenkapital per 31. Dezember 2021 verfügt der Kantons Zug über ein solides Polster, um möglichen Herausforderungen begegnen zu können» erläutert Finanzdirektor Heinz Tännler und ergänzt: «Trotzdem gilt es sorgsam mit den finanziellen Ressourcen des Kantons umzugehen. Denn auch die Auswirkungen der OECD-Mindeststeuer auf den Kanton Zug seien noch unklar.»Hohe Investitionen in die InfrastrukturDer Kanton Zug werde im Planungszeitraum 2023 bis 2026 weiterhin stark in die Infrastruktur investieren.

Bei den Hochbauten seien unter anderem die Grossprojekte Instandsetzung Shedhalle mit dem Neubau des Staatsarchivs in Zug, der Neubau der Durchgangsstation Asyl in Steinhausen sowie der Investitionsbeitrag für den Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrs-betriebe AG vorgesehen. Im Strassenbau sei die Umfahrung Cham/Hünenberg das grösste Projekt.

Die gesamten Nettoinvestitionen liegen im Planungszeitraum zwischen 115,6 Millionen Franken im Jahr 2023 und 188,7 Millionen Franken im Jahr 2025. «Die geplanten Investitionen können dank der guten Liquiditätssituation ohne Fremdverschuldung finanziert werden», hält Finanzdirektor Heinz Tännler fest..

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