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Notfalltreffpunkte in jeder Gemeinde eingerichtet

  • Notfalltreffpunkte in jeder Gemeinde eingerichtet
    Notfalltreffpunkte in jeder Gemeinde eingerichtet (Bild: Kanton Thurgau)
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    Notfalltreffpunkte in jeder Gemeinde eingerichtet (Bild: Kanton Thurgau)
2022-09-12 13:05:05
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Quelle: Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau wurden flächendeckend Notfalltreffpunkte eingerichtet, wie der Kanton Thurgau ausführt.

In jeder Gemeinde sei mindestens einer verfügbar. Im Krisenfall können die Notfalltreffpunkte der Bevölkerung als Anlaufstellen für Hilfe und Informationen dienen.

Allen Thurgauer Haushalten werde in den nächsten Tagen ein Informationsflyer zugestellt. Geopolitische Vorkommnisse aber auch Naturereignisse, wie Trockenheit und Hochwasser verlangen, dass der Kanton und die Gemeinden die Bevölkerung im Krisenfall unterstützen können.

Auch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft birgt Gefahren und macht uns verletzlich. Um die Bevölkerung im Ereignisfall künftig noch besser zu schützen, führt der Kanton Thurgau in Zusammenarbeit mit den sechs Regionalen Führungsstäben und den Politischen Gemeinden flächendeckend Notfalltreffpunkte ein.

In jeder Gemeinde wurde mindestens einer eingerichtet. Insgesamt seien es 88 Stück. Notfalltreffpunkte dienen der Bevölkerung im Falle einer Krise als Anlaufstellen für Hilfe und Informationen.

So können sie etwa bei andauernden Trinkwassermangellagen als Abgabestellen für sauberes Trinkwasser fungieren. Bei Stromausfällen können Bürgerinnen und Bürger den Notfalltreffpunkt aufsuchen, um an verlässliche Informationen zu gelangen oder Notrufe abzusetzen.

Auch können Notfalltreffpunkte als Sammelpunkte für Evakuierungen dienen. Die Organisation und Grösse des Notfalltreffpunktes hängt vom möglichen Auftrag in der Notlage ab.Die Bevölkerung werde im Ereignisfall über Sirenensignale und das Fernsehen und Radio (SRG) sowie die App Alertswiss informiert, wenn sie einen Notfalltreffpunkt aufsuchen könne oder soll.

Auf der Internetseite www.notfalltreffpunkt.ch seien alle Standorte der Notfalltreffpunkte aufgeschaltet. Weil dieses Kommunikationsmittel nicht jederzeit verfügbar sei – gerade im Falle eines Blackouts - werde in den nächsten Tagen jedem Haushalt eine Informationsbroschüre zugestellt. Voraussetzung für die Bewältigung einer Krisenlage sei auch, dass sich die Bevölkerung selbständig darauf vorbereitet.

Das bedeutet, dass ein auf den Haushalt zugeschnittener Notvorrat für drei Tage vorhanden sei und die richtigen Verhaltensweisen sowie der Standort des nächstgelegenen Notfalltreffpunkts bekannt ist.  Regierungspräsidentin Cornelia Komposch überreicht dem Märstetter Gemeinderat Fritz Hefti die Tafel für den Notfalltreffpunkt. Rechts Hans Peter Schmid, Chef des Amts für Bevölkerungsschutz und Armee. .

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