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Strategie zur Suizidprävention: Kanton Zug setzt neue Schwerpunkte

2022-09-09 09:05:13
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Quelle: Kanton Zug

Im Rahmen eines Legislaturziels hat die Zuger Gesundheitsdirektion in den letzten Jahren eine neue Strategie zur Suizidprävention erarbeitet, wie der Kanton Zug schildert.

Diese knüpft an die bisherigen Massnahmen an und setzt neue Schwerpunkte: Zum einen solle die Hilfe für Personen in Krisen ausgebaut werden. Zum anderen werde eine verstärkte Koordination der Nachsorge von Suizidgefährdeten nach dem Klinikaustritt angestrebt.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts solle zudem ein Monitoring der Suizidversuche aufgebaut werden.In der Schweiz ereignen sich jährlich mehr als tausend Suizide. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Suizidversuche mit mehr als 33`000 pro Jahr um ein Vielfaches höher.

Im Kanton Zug wurden vor mehr als zehn Jahren erstmals Massnahmen zur Suizidprävention kantonal koordiniert und umgesetzt. Auch dank dieser Massnahmen liegt die Zahl der Suizide im Kanton Zug deutlich unter dem schweizweiten Durchschnitt.

«Diese positiven Erfahrungen haben den Regierungsrat dazu bewogen, den eingeschlagenen Weg weiterzuführen und unsere Massnahmen weiterzuentwickeln», führt Landammann Martin Pfister aus. Im Rahmen eines Legislaturziels habe eine breit zusammengestellte Projektgruppe die Suizidprävention nun grundlegend überarbeitet und neue Schwerpunkte definiert.Anlässlich des Welttags zur Suizidprävention veröffentlicht die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug ihre neue Suizidpräventionsstrategie.

Mit vier strategischen Schwerpunkten sollen Suizide im Kanton auf einem Minimum gehalten und ein Anstieg verhindert werden:«Die neue Strategie zur Suizidprävention nimmt aktuelle Entwicklungen auf und trägt dazu bei, dass der Kanton Zug weiterhin eine tiefe Suizidrate haben wird», so Pfister. Die konkrete Umsetzung dieser Handlungsfelder werde nun in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Leistungserbringern angegangen.Die vorliegende Strategie sei das Resultat einer Zusammenarbeit verschiedener involvierter Stellen.

In der Projektgruppe waren Vertretungen von Institutionen, Verbänden und Fachgruppen aus der Psychiatrie, somatischen Medizin und Psychologie sowie aus dem Bereich des Sozialen vertreten. Zudem wurden Exponentinnen und Exponenten aus dem Schulwesen und der Polizei zur Unterstützung beigezogen.

«Diese breit abgestützte und konstruktive Mitwirkung habe sich sehr bewährt und dazu beigetragen, eine umfassende Strategie zu erhalten», betont Pfister..

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Strategie Suizidprävention: Schwerpunkte



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