Logo newsbot.ch

Regional

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Kanton und Triaplus bauen Angebot aus

2022-09-07 15:05:14
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Kanton Zug

Die Nachfrage nach psychiatrischen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen – vor allem auch während der Corona-Pandemie, wie der Kanton Zug ausführt.

Der Kanton Zug und die Triaplus AG bauen deshalb die ambulanten Kapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie aus.Die Corona-Pandemie und die dadurch nötigen Einschränkungen haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren Kinder und Jugendliche in besonderem Masse belastet. Der zeitweise Wechsel auf Fernunterricht sowie die verschiedenen Beschränkungen für soziale Kontakte stellen eine grosse Herausforderung für die psychische Gesundheit dar.

Aber auch andere Lebensumstände – etwa die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien – haben potentiell negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Dies zeigt sich an der schweizweit deutlich gestiegenen Nachfrage nach Angeboten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Der Kanton Zug und die Triaplus AG setzen deshalb einen Schwerpunkt auf Angebote für betroffene Kinder und Jugendliche und bauen diese entsprechend aus.Die bestehenden Angebote im Bereich der ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrie seien aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage seit dem Frühling 2020 sehr stark ausgelastet, weshalb Wartelisten geführt werden müssen. «Auch wenn für Notfälle stets ein Therapieplatz gefunden werden kann, besteht Handlungsbedarf», betont Landammann Martin Pfister.

Aus diesem Grund werde die Triaplus ihren Standort in Baar weiter ausbauen, aktuell laufen die Anpassungen. «Wir seien sehr froh, dass wir trotz des akuten Fachkräftemangels qualifiziertes und motiviertes Fachpersonal für diesen Ausbau des Angebots finden konnten», kommentiert Erich Baumann, CEO der Triaplus.Ein wichtiges Angebot, um die Versorgung für Kinder und Jugendliche abzudecken, sei das Tagesambulatorium in Baar.

«Nach mittlerweile 5 Jahren Betrieb könne klar festgehalten werden: Dieses Angebot sei für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Umfeld – sei es die Familie oder die Schule – eine enorme Hilfe», fasst Chefarzt Jörg Leeners zusammen. Die tagesambulante Behandlung erlaubt es, sehr individuelle Therapien anzuwenden und sich intensiv mit der Situation der Patientinnen und Patienten auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig können die Kinder und Jugendlichen durch die wohnortnahe Behandlung in den bestehenden sozialen Strukturen bleiben und nach Abschluss der Behandlung wieder in die Regelschule integriert werden..

Suche nach Stichworten:

bauen Kinder- Jugendpsychiatrie: Triaplus



Newsticker


Kantonspolizei Freiburg

Cyberkriminalität - Risiken des kontaktlosen Bezahlens


Kantonspolizei Freiburg

Cyberkriminalität – Phishing


Kantonspolizei Freiburg

Cyberkriminalität - Passwörter auswählen und verwalten


Kantonspolizei Freiburg

Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug


Kantonspolizei Freiburg

Cyberkriminalität - Malware via SMS