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Stadtrat beschliesst Massnahmen zur Energiesicherheit

2022-09-07 14:05:06
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Quelle: Stadt Zürich

In seiner heutigen Sitzung hat sich der Stadtrat mit den Herausforderungen einer möglichen Energiemangellage im kommenden Winter befasst, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Derzeit sei die Versorgung der Stadt Zürich mit Strom und Gas gewährleistet. Aufgrund der geopolitischen Lage will der Stadtrat aber alle Massnahmen ergreifen, um eine Mangellage zu verhindern.

Die energieintensivsten Dienstabteilungen der Stadt seien bereits im Frühling damit beauftragt worden, Energiesparmassnahmen zu identifizieren. Die Taskforce Energie der Stadt Zürich habe dem Stadtrat heute aufgezeigt, wie diese Dienstabteilungen Strom und Gas einsparen können und mit welchen Konsequenzen dabei zu rechnen ist.Der Stadtrat werde nun einzelne Massnahmen stufenweise umsetzen.

In einem ersten Schritt sollen Massnahmen ergriffen werden, die rasch umsetzbar seien und zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden, der Bevölkerung und der Unternehmen beitragen (z. B. Reduktion des Warmwassergebrauchs in Verwaltungsgebäuden, Abschaltung von Leuchtlogos der städtischen Verwaltung; komplette Übersicht unten).

Mit diesen Beiträgen sollen Mitarbeitende und Bevölkerung auf die Wichtigkeit des Energiesparens aufmerksam gemacht werden und einen ersten Beitrag leisten nach dem Motto «Jede eingesparte Kilowatt-Stunde zählt».In einer zweiten Stufe habe er Massnahmen vorgesehen, die mit einem gewissen Umsetzungsaufwand verbunden seien und etwa technische Anpassungen voraussetzen (z. B. Reduktion der Raumtemperatur in Verwaltungsgebäuden auf maximal 19 °C).Für einen späteren Zeitpunkt fasst er bei einer Verschärfung der Lage in einer dritten Stufe Massnahmen ins Auge, die das öffentliche Leben beeinflussen und den Energieverbrauch deutlich senken sollen.

Auch für diese Massnahmen werden nun Vorarbeiten getroffen, damit sie im Falle einer konkret zu erwarteten Energiemangellage rasch und effektiv umgesetzt werden können. Dies auch in Koordination mit dem Schweizerischen Städteverband und kantonalen und nationalen Gremien.Sollte eine konkrete Mangellage eintreten, stünde dann in einer vierten Stufe der Bund in der Hauptverantwortung.

Er würde in der ganzen Schweiz Massnahmen anordnen, die weitreichende Konsequenzen haben – bis hin zu Kontingentierungen oder partiellen Netzabschaltungen, um die Energieversorgung zu gewährleisten. Auch hierzu wurden in der Stadt Zürich erste Vorbereitungsarbeiten eingeleitet.Der Stadtrat habe ferner entschieden, dass er die aktuelle Sensibilisierungskampagne des Bundes «Energie sei knapp.

Verschwenden wir sie nicht» unterstützt und mit geeigneten Mitteln in der Stadt und in der Verwaltung verbreitet. Weitere Informationen zu Sparmassnahmen und Beratungsangeboten finden sich auf der Webseite der Stadt: www.stadt-zuerich.ch/energiesicherheit.Der Stadtrat ruft die Verwaltung, die Bevölkerung und die Wirtschaft auf, den eigenen Energieverbrauch zu hinterfragen und wo immer möglich zu reduzieren.

Alle diese Bemühungen tragen dazu bei, die von der Bevölkerung im Mai 2022 beschlossenen Netto-Null-Ziele zu erreichen.1.    Die Beleuchtung in öffentlichen Gebäuden werde reduziert, unter anderem werden mögliche Sparpotenziale in den Gängen, in Treppenhäusern, etc. umgesetzt.2.    Die Beleuchtung von Fassaden öffentlicher Gebäuden, Leuchtlogos, etc.

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