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Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb

  • Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb
    Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
  • Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb
    Erste Photovoltaikanlage für Tunnelstromversorgung in Betrieb (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
2022-09-07 10:05:08
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Im Juni wurde am Ostportal des Tunnels Trin eine 130 Quadratmeter grosse Solarstromanlage in Betrieb genommen, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden mitteilt.

Sie unterstützt die nachhaltige Versorgung des Tunnels mittels Nutzung der Sonnenenergie. Vier weitere solche Anlagen befinden sich in der Vorbereitungsphase.

Damit leistet der Kanton einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes und zur Nutzung erneuerbarer Energie im Rahmen des «Aktionsplans Green Deal», der 2019 vom Grossen Rat beschlossen wurde.Seit Mitte Juni werde die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung des Tunnels Trin an der Oberalpstrasse H19 teilweise mit Solarstrom betrieben. Erzeugt werde dieser von einer neu erstellten Anlage beim Ostportal des Tunnels.

Dieser Standort bietet bezüglich Sonneneinstrahlung und Montagemöglichkeiten für die Solarpanels ideale Voraussetzungen. Insgesamt konnten 72 Module mit einer Gesamtfläche von 130 Quadratmetern installiert werden.

Diese produzieren jährlich rund 21 000 Kilowattstunden Strom, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von sechs Einfamilienhäusern entspricht. Insgesamt lassen sich damit rund sechs Prozent des jährlichen Energieverbrauchs des Tunnels abdecken.Die Anlage in Trin sei die erste ihrer Art im Kanton Graubünden.

Vier weitere befinden sich bei den Tunnels Crestas, Plattas, Lavin und Rongellen 2 bereits in der Vorbereitungsphase. Mit diesen Anlagen leistet der Kanton einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes für eine klimaneutrale Schweiz sowie zur Nutzung erneuerbarer Energie in Graubünden.«Aktionsplan Green Deal» als Auslöser Anlass zur Realisierung der ersten Photovoltaikanlage für die Tunnelstromversorgung war das 2019 vom Grossen Rat beschlossene Impulsprogramm «Aktionsplan Green Deal».

Mit diesem fördert der Kanton Massnahmen zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Eine dieser Massnahmen sei die verstärkte Nutzung von Solarstrom für kantonseigene Infrastrukturanlagen – dazu zählen auch die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen von Strassentunnels.

Diese eignen sich besonders gut für die unterstützende Versorgung mit Solarstrom, da sie auch tagsüber Energie benötigen.Aufgrund eines Vorstosses im Grossen Rat habe das Tiefbauamt bereits 2020 eine Potenzialanalyse an 68 Standorten im Umfeld von im Eigentum des Kantons stehenden Tunnels und Galerien durchgeführt. Als wichtigstes Kriterium stellten sich passende Montageflächen in unmittelbarer Tunnelnähe heraus.

Diese müssen gut besonnt sowie vor Steinschlag, Eis und Schnee geschützt sein und dürfen das Landschaftsbild nicht stören. Bei neuen Strassenbauprojekten – etwa Tunnels, Galerien oder grossen Stützmauern – werde künftig die Möglichkeit zur Nutzung von Sonnenergie für die Stromproduktion bereits in der Projektphase durch das Tiefbauamt geprüft..

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