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Eigentümer der Axpo begrüssen Kreditrahmen des Bundes

Eigentümer der Axpo begrüssen Kreditrahmen des Bundes
Eigentümer der Axpo begrüssen Kreditrahmen des Bundes (Bild: Kanton Schaffhausen)

2022-09-06 11:54:02
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Gemeinsame Medienmitteilung der Eigentümervertreter der Axpo Group: Kantone Zürich, Aargau, Schaffhausen, Glarus und Zug sowie EKZ, AEW, EKT und SAK   Die Axpo hat beim Bundesrat angesichts der Energiekrise und deren möglichen weiteren Entwicklungen einen Antrag auf einen Kreditrahmen gestellt, wie der Kanton Schaffhausen meldet.

Der Bundesrat habe diesem Antrag stattgegeben und einen Kreditrahmen von bis zu 4 Milliarden Franken verfügt. Die Eigentümer der Axpo begrüssen ausdrücklich, dass der Bund vorsorglich die Möglichkeit geschaffen hat, die Axpo bei Bedarf mit Liquidität auszustatten.

Das sei für die Schweiz von grosser Bedeutung. Die Axpo habe bislang keine Hilfe in Anspruch genommen.

  Die Verwerfungen an den Strommärkten seien historisch einmalig. Die zu hinterlegenden Sicherheiten an der Börse bringen die Stromproduzenten in ganz Europa in grosse Bedrängnis.

Daher haben verschiedene Länder in Europa bereits Massnahmen ergriffen, um Energieunternehmen vorübergehend mit Liquidität zu versorgen. Angesichts der unvorhersehbaren Entwicklung an den Energiemärkten muss jedes Risiko einer Kettenreaktion mit hohen finanziellen und wirtschaftlichen Schäden vermieden werden.

Die Axpo sei für die Schweizerische Stromversorgungssicherheit systemrelevant. Daher sei der Kreditrahmen des Bundes für die Axpo für die ganze Schweiz von grosser Bedeutung.

Die Eigentümer der Axpo befürworteten bereits im Mai 2022 die Botschaft zum Bundesgesetz über subsidiäre Finanzhilfen zur Rettung systemkritischer Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft (FiREG) als letztes Mittel zur Verhinderung eines systemischen Kollapses. Sie haben bereits damals in Aussicht gestellt, dass sie bis auf Weiteres auf Dividendenausschüttungen der Axpo verzichten.

  Entwicklungen auf europäischen Energiemärkten historisch einmalig   Es handelt sich bei der aktuellen Energiekrise um einen kriegsbedingten, von externen Faktoren bestimmten Ausnahmefall. Die aktuellen Entwicklungen auf den europäischen Energiemärkten seien historisch einmalig.

Die Preise seien – verstärkt durch den Gas-Lieferstopp aus Russland – in den letzten Monaten auf ein Allzeithoch gestiegen und extrem volatil. Die Liquiditätsabflüsse seien insbesondere auf die Preisabsicherung der Schweizer Stromproduktion an der Strombörse zurückzuführen und seien nicht spekulativer Natur..

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