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Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken

  • Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken
    Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
  • Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken
    Der Online-Kauf von Hunden birgt hohe Risiken (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
2022-08-04 10:10:08
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 04. August 2022 – Jahr für Jahr wird in Europa mit Millionen von Hundewelpen gehandelt, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten schildert.

Oft werden die Tiere auf Kleinanzeigenseiten oder Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram erworben. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt nun mit ihrer «Schnell bestellt.

Krank geliefert.» - Kampagne potenzielle Käufer:innen vor den Risiken des Online-Welpenhandels. Die Kampagne solle vor dem Kauf eines Welpen informieren und hilft somit, den illegalen Welpenhandel in Europa zu unterbinden.Einen Welpen online zu kaufen, geht einfach und schnell.

Doch ein Grossteil der Tiere werde illegal aus Osteuropa importiert und mit gefälschten Papieren verkauft. Die Welpen seien oft bereits krank und ihre Behandlung verursacht hohe Kosten für die neuen Besitzer:innen – so werde aus einem vermeintlich erfreulichen Anlass schnell eine Qual für Mensch und Tier.Illegal importierte Welpen haben häufig gefälschte Papiere.

So werde die wahre Herkunft des Tieres und die Identität des Verkäufers verschleiert. In manchen Ländern müssen neue Besitzer:innen ihre Hunde entweder in Quarantäne geben oder einschläfern lassen, wenn es sich um einen illegalen Import handelt.«Viele Krankheiten, die häufig bei illegal importierten Welpen auftreten, wie Staupe, Parvovirose, Zwingerhusten oder Leptospirose, können durch Impfungen, gute Hygiene und richtige Erziehung verhindert werden.

Im illegalen Welpenhandel werde sich darum aber nicht gekümmert, um die Kosten so gering wie möglich zu halten und maximale Gewinne zu erzielen», sagt Julie Sanders, Leiterin der Abteilung für Heimtiere bei VIER PFOTEN. Zoonose-Krankheiten wie Tollwut, Ringelwürmer oder Parasiten können auch auf Menschen und andere Haustiere übertragen werden.

Umfangreiche Nachforschungen anzustellen, die richtigen Fragen zu stellen und die korrekten Unterlagen zu besorgen, könne potenziellen neuen Besitzer:innen helfen, die Risiken, die der illegalen Welpenhandel mitbringt, abzuwenden.Die wachsende Nachfrage nach reinrassigen Welpen in Westeuropa, insbesondere während der COVID-19-Pandemie, habe nicht nur die Anzahl der gezüchteten Tiere in regulären Betrieben erhöht. Auch sogenannte Welpenfarmen in Ländern wie Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Rumänien boomen.

Produzent:innen in diesen Ländern beliefern in erster Linie Welpenhändler, die die Hunde schliesslich auf Kleinanzeigenseiten oder Social Media Plattformen verkaufen. Diese Plattformen erlauben es den Verkäufer:innen, ihre Geschäfte anonym und nicht nachverfolgbar abzuwickeln, sodass sie auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn etwas schiefgeht.Laura K.

aus Deutschland und Richard A. aus Grossbritannien zählen zu jenen, die eine schmerzhafte Erfahrung mit dem Online-Kauf eines Welpen gemacht haben.

Ihre Welpen starben auf tragische Weise nur kurz nachdem sie sie mit nach Hause gebracht hatten. Ihre persönlichen Geschichten machen den illegalen Charakter des Welpenhandels noch deutlicher, und zeigen auf, wie schwer die Folgen für Mensch und Tier sein können.

Mehr zu Lauras und Richards Geschichten erfahren Sie hier.Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden. Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden.

Für diese Berichterstattung werde eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt. Eine künftige Wiederverwendung der Fotos sei nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet..

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