Logo newsbot.ch

Regional

Weiterhin absolutes Feuerverbot im Wald und an Waldrändern

2022-07-25 17:05:04
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Kanton Basel-Landschaft

Im Kanton Basel-Landschaft herrscht weiterhin akute Trockenheit, wie der Kanton Basel-Landschaft mitteilt.

Die Waldbrandgefahr sei aktuell auf Gefahrenstufe 4 (gross). Hinsichtlich des baldigen Nationalfeiertags mahnt der Kantonale Führungsstab im Siedlungsgebiet zum vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk.

Der Abstand zum Wald muss mindestens 200 Meter betragen. Ausserdem gilt seit vergangener Woche ein absolutes Feuerverbot im Wald und an Waldrändern.Weil es in den vergangenen Wochen wenig Niederschläge gegeben habe und die Temperaturen weiterhin hoch sind, seien die Wasserstände in Bächen und Flüssen extrem tief und die Böden im Wald sowie auf den Feldern sehr trocken.

Es sei weiterhin kein ergiebiger Niederschlag in Sicht. Die Waldbrandgefahrenstufe sei auf Stufe 4 (gross).

Bereits kleine Funkenwürfe können Brände entfachen.Nachdem es seit geraumer Zeit kaum mehr geregnet hat, sei die Wasserführung der Gewässer sehr tief. Der Homburgerbach, der Eibach und der Bennwilerbach mussten ausgefischt werden.

Weitere Ausfischungen im oberen Kantonsteil stehen an. Bewilligte Wasserentnahmen seien derzeit nur noch in der Birs und im Rhein möglich.

In den übrigen Gewässern sei die Wasserführung in der Regel bereits zu tief. Achtung: Wasserentnahmen für den so genannten Gemeingebrauch seien aktuell nicht mehr erlaubt.

Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen ohne den Einsatz motorgetriebener Geräte, zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne. Widerhandlungen seien strafbar und können geahndet werden.

Allgemein ruft der Kantonale Führungsstab zum sorgfältigen Umgang mit Trinkwasser auf.Angesichts der anhaltenden hohen Temperaturen und der tiefen Wasserstände sei die Fischfauna einem hohen Stress ausgesetzt. Die tiefen, kühleren Gewässerabschnitte seien die derzeit einzigen Refugien, um das Überleben der Fische sicherzustellen.

Aus diesem Grund gefährdet in bestimmten Bereichen das Betreten der Birs und der Ergolz wichtige regionale Refugien der ÄÄschen, Bachforellen und Nasen. Um das Überleben gefährdeter Fische zu ermöglichen, beschliesst die Fischereibehörde des Kantons Basel-Landschaft in Abstimmung mit den in Basel-Stadt Einwohnergemeinde Münchenstein, Augst, Pratteln, Füllinsdorf und Liestal - ein sofortiges Bade- und Betretungsverbot für den Abschnitt der Birs und der Ergolz zwischen der Schänzlibrücke in Münchenstein und der Holzbrücke unterhalb des Kraftwerks Neue Welt sowie der Eisenbahnbrücke in Münchenstein und dem BBC-Turm in Arlesheim.

Dieses erweiterte Fischerei-, Bade- und Betretungsverbot schliesst sich an das bereits geltende Verbot am Birsunterlauf von der Mündung bis zur Redingbrücke. An der Ergolz gilt das Verbot zwischen der Rösslibrücke und der Autobahnbrücke Zürich-Basel sowie zwischen der TCS-Brücke in Füllinsdorf und dem Kesselfall in Liestal.

Das Betretungsverbot gilt für Menschen, Haus- und Nutztiere..

Suche nach Stichworten:

gross absolutes Feuerverbot Wald Waldrändern



Newsticker


Generalsekretariat UVEK

175 Jahre Eisenbahn in der Schweiz


Kanton Zug

Tipps zum Wassersparen


Kantonspolizei Bern

Hasliberg Goldern: Selbstunfall – Autolenker schwer verletzt


Stadt Bern

Volksschule Markus ist bereit für den Schulanfang


Stadt Schaffhausen

Das Familienzentrum feiert