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Caritas Schweiz: 12 Millionen Franken Ukraine-Hilfe bis Ende 2022

Caritas Schweiz: 12 Millionen Franken Ukraine-Hilfe bis Ende 2022
Caritas Schweiz: 12 Millionen Franken Ukraine-Hilfe bis Ende 2022 (Bild: Caritas Schweiz)

2022-07-21 09:10:10
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Quelle: Caritas Schweiz

Bis Ende 2022 plant Caritas Schweiz, 12 Millionen Franken für Hilfsprogramme in der Ukraine und umliegenden Ländern einzusetzen, wie die Caritas Schweiz schildert.

Das sei dank der langjährigen Zusammenarbeit mit erfahrenen und regional verwurzelten Caritas-Organisationen möglich. Caritas Schweiz startete die Nothilfe vor Ort bereits in den ersten Tagen des Krieges.

Inzwischen werden täglich Tausende von den Auseinandersetzungen betroffene Menschen im gesamten Land unterstützt. Die Spendenbereitschaft von Privatpersonen und Institutionen in der Schweiz sei anhaltend hoch.

Seit Kriegsausbruch engagiert sich Caritas Schweiz für die notleidenden Menschen in der Ukraine und in Polen. Dort verteilt das Hilfswerk Lebensmittelpakete, vermittelt Unterkünfte und bietet Beratung sowie psychologische Hilfe an.

Der Schwerpunkt der Arbeit von Caritas Schweiz liegt in der Ukraine selbst. Ein Fokus gilt den besonders vulnerablen Ukrainerinnen und Ukrainern sowie den Kindern, welche die Erlebnisse von Gewalt und Flucht nur schwer verarbeiten können.

Die Programme werden regelmässig der jeweiligen Situation angepasst. Caritas Schweiz setzt die humanitäre Hilfe mit drei nationalen NGOs um, welche in der Ukraine und in Polen seit Jahrzehnten in diesem Sektor tätig seien und über entsprechende Expertise sowie ein breites Netz an Freiwilligen verfügen.

Kleinere Projekte werden auch in Rumänien, Moldawien und der Slowakei unterstützt. Die ukrainischen Caritas-Organisationen seien im ganzen Land aktiv.

Bis heute wurden über 3 Millionen Menschen durch die diversen Angebote von Caritas in der Ukraine versorgt. In den grösseren Städten werden täglich Tausende Pakete mit Nothilfegütern verteilt.

Über 30`000 Menschen haben bisher Bargeldhilfe für notwendige Anschaffungen erhalten. Diese Projektkomponente werde von der DEZA und der Glückskette unterstützt.

Jeden Tag erkundigen sich mehr als 500 Personen bei der ukrainischen Caritas-Hotline über die verschiedenen Angebote im ganzen Land. In Polen betreibt Caritas 23 Flüchtlingszentren.

Dort vermittelt die Organisation den Menschen Unterkünfte, verteilt Nahrungsmittel, hilft ihnen bei der Jobsuche, der Kinderbetreuung und bietet psychosoziale Beratung an. Zudem werde auch in Polen Bargeld an besonders bedürftige ukrainische Kriegsflüchtlinge abgegeben.

In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Caritas-Organisationen koordiniert Caritas Polen über extra aufgebaute Warenlager die Lieferung dringend benötigter Güter in die Ukraine. "Mit unseren Partnerinnen im Caritas-Netz verbindet uns eine langjährige, bewährte Zusammenarbeit.

So können wir die Verteilung von Gütern und die Bargeldhilfe rasch umsetzen. Wir adaptieren unsere Angebote regelmässig an die neuen Herausforderungen", erläutert Peter Lack, Direktor von Caritas Schweiz.

Zudem könne man auf eine grosse Anzahl an freiwilligen Helferinnen und Helfern bauen, die sich bestens in der Region auskennen und die bei der lokalen Bevölkerung bekannt sind. "In diesem Jahr seien Hilfsprojekte im Umfang von 12 Millionen Franken in der Ukraine und den umliegenden Ländern geplant", so Lack.

Caritas Schweiz habe bis heute über 15 Millionen Franken Spenden für ihr Engagement in der Ukrainekrise erhalten. Die Unterstützung durch Privatpersonen, Institutionen, Firmen und Kirchen aus der Schweiz sei bis heute sehr hoch.

Darüber hinaus werde Caritas von der DEZA und der Glückskette unterstützt. Neben den aktuellen Nothilfeprojekten werde sich Caritas Schweiz längerfristig in der Region engagieren und die Menschen, die vom Krieg betroffen sind, unterstützen.

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