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Ausland

13. Petersberger Klimadialog: Startschuss f√ľr UN-Klimaverhandlungen

2022-07-20 08:30:04
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Quelle: UNO

Zentrales Ziel des Petersberger Klimadialogs, der vom 17. bis 19. Juli in Berlin stattfindet, ist es, das Vertrauen sowohl in die multilateralen Klimaverhandlungen als auch zwischen den Staaten zu stärken, wie die UNO schildert.

Neben den gr√∂√üten CO2-Emittenten wie den USA, China und Indien sitzen auch stark betroffene Inselstaaten wie die Marshallinseln mit am Verhandlungstisch. Neben Emissionsminderung und Anpassung steht auch eine langj√§hrige Forderung vieler von der Klimakrise besonders betroffener Staaten auf der Agenda: Finanzielle Unterst√ľtzung bei der Bew√§ltigung von Sch√§den und Verlusten infolge des Klimawandels.Die Aussichten, bahnbrechende, breit getragene Entscheidungen auf den Weg zu bringen, scheinen in diesem Jahr so gering wie nie zuvor, w√§hrend neue Hitzewellen die Welt heimsuchen.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und seine globalen Auswirkungen binden alle Aufmerksamkeit. Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie eng die Energiewende und die enorme Abhängigkeit von russischem Gas miteinander verbunden sind.

Jetzt braucht der Kampf gegen die globale Erw√§rmung einen neuen Plan. Umso wichtiger sei es, schon jetzt √ľber die Zukunft des Planeten zu sprechen.Beim 13. Petersberger Klimadialog geht es auch darum, die Abh√§ngigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und √§rmere L√§nder bei der Umstellung auf nachhaltige Energiequellen zu unterst√ľtzen, um die Erderw√§rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

In seiner Videoansprache zum Petersberger Dialog warnte UN-Generalsekret√§r Ant√≥nio Guterres vor einem Nachlassen der Ambitionen beim Klimaschutz: „Die Treibhausgaskonzentrationen, der Anstieg des Meeresspiegels und die Erw√§rmung der Ozeane haben neue Rekorde erreicht. Die H√§lfte der Menschheit befindet sich in der Gefahrenzone von √úberschwemmungen, D√ľrreperioden, extremen St√ľrmen und Waldbr√§nden.

Und doch machen wir weiter mit unserer Gier nach fossilen Brennstoffen.‚ÄúUrspr√ľnglich wollten die Industriel√§nder bis 2020 j√§hrlich 100 Milliarden US-Dollar f√ľr die Finanzierung von Klimaprojekten in √§rmeren L√§ndern des globalen S√ľdens bereitstellen. Doch sie haben das Ziel verfehlt.

Insgesamt werden nur 80 Milliarden erwartet – die endg√ľltigen Zahlen liegen noch nicht vor. Nun sollen die 100 Milliarden j√§hrlich bis 2023 kommen.

Daran werden die Empf√§ngerl√§nder des Globalen S√ľdens die Industriestaaten beim Petersberger Klimadialog sicher erinnern.UN-Generalsekret√§r Guterres rief in seiner Videobotschaft zu einer st√§rkeren Zusammenarbeit auf: „Was mich am meisten beunruhigt, ist, dass wir es angesichts dieser globalen Krise nicht schaffen, als multilaterale Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Die Nationen spielen weiterhin das Spiel der Schuldzuweisungen, anstatt Verantwortung f√ľr unsere gemeinsame Zukunft zu √ľbernehmen.

Wir m√ľssen auf der COP27 zeigen, dass eine Revolution der erneuerbaren Energien im Gange ist.‚Äú.

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