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Zusätzliche Dosierstellen sollen Stau vermeiden und Mobilität erhöhen

2022-07-14 10:05:05
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Quelle: Stadt Luzern

Während über 20 Stunden am Tag fliesst der Verkehr in der Luzerner Innenstadt weitgehend problemlos, wie die Stadt Luzern mitteilt.

In der Hauptverkehrszeit zwischen 17 und 19 Uhr und auch zwischen 7 und 8 Uhr gibt es aber regelmässig Staus. Die Stadt Luzern sei dann nicht mehr zuverlässig erreichbar.

Auch die Busse bleiben im Stau stecken und können den Fahrplan nicht mehr einhalten, sodass Personen zum Beispiel ihren Anschluss auf den Zug verpassen. Der Schleichverkehr durch die Quartiere beeinträchtigt zudem die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit.Das Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern zeigt, wie die Staus in den Hauptverkehrszeiten reduziert werden sollen.

Es wurde gemeinsam, vom Kanton Luzern, von der Stadt Luzern, vom Verkehrsverbund Luzern und vom Gemeindeverband LuzernPlus entwickelt. Verkehrsmodelle und Verkehrssimulationen zeigen, dass wenn 5 Prozent weniger Autos zu den Hauptverkehrszeiten auf den Hauptstrassen unterwegs sind, der Verkehr flüssig gehalten werden könne und Kreuzungen weniger blockiert werden.

Um dies zu erreichen, werde mit dem Gesamtverkehrskonzept der Zufluss ins Stadtzentrum während der Hauptverkehrszeiten mit Lichtsignalanlagen gesteuert und der Abfluss aus dem Zentrum verbessert. Ziel ist, dass immer nur so viele Fahrzeuge auf den Hauptachsen sind, dass der Verkehr und damit auch der Busverkehr fliessen kann.

Wo dies nicht ausreicht, solle der öffentliche Verkehr mit geeigneten Massnahmen priorisiert werden.Ab Montag, 18. Juli 2022, werden in der Stadt Luzern elf zusätzliche Dosierstellen in Betrieb genommen. Es seien dies:Sensoren erfassen jeweils die Verkehrsmenge und die Rückstaus, um die Ampeln zu steuern.

Die Dosierampeln seien wie alle Lichtsignalanlagen an einem zentralen Verkehrsrechner angeschlossen, Zeichnet sich aufgrund der Messwerte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen ab, werden automatisch Dosierprogramme geschaltet. Ein Countdown zeigt bei den Dosierampeln die Wartezeit bis zur nächsten Grünphase an.Die Dosierung erfolgt generell von innen nach aussen.

In einem ersten Schritt erfolgt die Dosierung nur an den unmittelbar angrenzenden Lichtsignalanlagen. Wenn die kritische Stausituation dadurch nicht vermieden werden kann, werden auch weiter entfernte Lichtsignalanlagen dazu geschaltet.In der Regel werden durch die Dosierungen die Grünzeiten für den Verkehr verkürzt, der auf die städtischen Hauptachsen einmünden will.

Das führt dazu, dass weniger Verkehr auf dem Hauptstrassennetz unterwegs ist, der Verkehr dadurch im Fluss bleibt und für den öffentlichen Verkehr keine wesentlichen Zeitverluste entstehen. Velos und Mofas seien bei den Dosierampeln ausgenommen.

Dies sei jeweils gekennzeichnet.Es gibt verschiedene Dosierstufen. Je höher das Verkehrsaufkommen ist, um so kürzer werden die Grünphasen an den massgebenden Dosierstellen.

Die dadurch verursachten Wartezeiten schwanken je nach Dosierungsstufe zwischen einigen Sekunden bei erhöhtem Verkehrsaufkommen bis zu ein paar Minuten bei starker Verkehrsüberlastung. Die Dosierung sei nur so lange in Betrieb, bis sich die Verkehrssituation auf den Hauptachsen beruhigt hat.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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