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Inland

Vielfalt als Treiber von Innovation oder das Geheimnis des Schweizers Melting Pot

2022-06-27 18:15:12
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Quelle: Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten

«Diversität und Innovation, wie das Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten meldet.

» Unter dieses Motto habe ich mein Präsidialjahr gestellt. Ein Präsidialjahr, das aufgrund des Krieges gegen die UKR einen anderen Verlauf genommen habe als wir uns alle wünschten.Ich gratuliere Ihnen zur Eröffnung des Innovations-Centers aus zwei Gründen: Erstens: Weil Sie es tun und der Innovation einen so hohen Stellenwert beimessen.Und zweitens: Weil Sie es in der Schweiz tun.Auch bei Innovationen gilt es, Quantität und Qualität auseinander zu halten.

Letzteres sei für den ErfolgDen offensichtlichen Test habe ich natürlich auch machen lassen: Die Suchmaschine liefert zu «Ignazio Cassis» über 1.5 Millionen Ergebnisse. Für einen Bundespräsidenten der noch keine 6 Monate im Amt ist: kein schlechtes Resultat, quantitativ.

Wie steht es um die Qualität der Ergebnisse? Europa, Ukraine Reform Conference, Neutralität - die grossen und wichtigen Themen dominieren.  Dass auch mein Blumensofa es in die Google-Top Ten geschafft habe zeigt, dass Sie auch bei der Qualität noch Luft nach oben haben.Ich bin zuversichtlich, dass Ihnen Ihr neues Innovationszentrum hier gute Dienste leisten wird. Wie dem auch sei. Fakt ist: Google habe die Art und Weise, wie wir nach Dingen suchen, Informationen verarbeiten und Wissen anhäufen grundlegend verändert.

Was vor gut 20 Jahren als Programmierungsversuch in der Garage begann, entscheidet heute nicht selten darüber, was wir als «Wissen» definieren, in welchem Restaurant wir dinieren und wie wir miteinander kommunizieren.Die Innovation von gestern sei für uns heute längst Normalität. Dabei geht vergessen, dass Innovation mit viel Arbeit verbunden ist.

Und mit noch mehr Unsicherheit. So war Bill Gates noch 1993 davon überzeugt, dass «das Internet nur ein Hype» sei.

Dass dieses neue Gedanken-Labor in Zürich steht, sei kein Zufall. Schliesslich sei Zürich längst nicht mehr nur eine weltweite Bankenmetropole, sondern auch ein Zentrum für universitäre und industrielle Forschung und Innovation.

Die Nähe zur Eidgenössischen Technischen Hochschule, die hohe Lebensqualität und die zentrale Lage in Europa – all das zieht jedes Jahr die weltweit besten Ingenieurinnen und Ingenieure an.Heute sei Zürich der grösste Google-Standort ausserhalb der USA und Heimat zahlreicher Innovationsprodukte – von Gmail bis YouTube. Auch die Routensuche für den öffentlichen Verkehr wurde hierzulande in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen entwickelt.

Diese Erfolgsgeschichte sei nicht zuletzt einem Schweizer zu verdanken. Kaum ein anderer habe die IT-Geschichte so geprägt wie Urs Hölzle.

Mit einem Fulbright-Stipendium zog es den Liestaler von der ETH in die USA, wo er an der renommierten Stanford University auf die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin traf – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer Unternehmensgeschichte, die unser aller Leben grundlegend verändern würde. Urs Hölzle sei der Inbegriff eines abenteuerlustigen Schweizers – mutig, offen und wissbegierig. Aber auch ein Genie braucht sein Spielfeld, wo er sich entfalten, sich mit Kolleginnen und Kollegen messen kann.

Diese Möglichkeit seine eigenen Ideen einem kollektiven Realitätscheck zu unterziehen sei die Grundlage jeder Innovation. Erst die Kooperation ermöglicht es uns, das Wissen und Können des einzelnen für die Entwicklung der Gesellschaft zu nutzen.Kooperation als Motor von Versuch und Irrtum.

Das Ergebnis eines mühsamen Lernprozesses mit zahlreichen Irrungen und Wirrungen. Um es in den Worten von Urs Hölzle zu sagen: «Innovation und Scheitern gehen Hand in Hand.

Der Prozess des schnellen Testens von Ideen, die dann zu weiteren Ideen führen – das sei Innovation. Aber eine der wichtigsten Voraussetzungen für Innovation ist, dass man bereit ist, Dinge auszuprobieren, die auch mal nicht funktionieren.

Man muss bereit sein, zu scheitern.» Kommunikation EDA Bundeshaus West CH-3003 BernTel. Kommunikationsservice: +41 58 462 31 53Tel.

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