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Schweiz unterstützt Handlungsappell der 5. Weltkonferenz zur Beseitigung von Kinderarbeit

2022-05-20 15:45:11
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Quelle: Swiss Federal Council

Bern, 20.05.2022 - Die 5. Weltkonferenz zur Beseitigung von Kinderarbeit ist am 20. Mai 2022 mit der Verabschiedung des Handlungsappells von Durban zu Ende gegangen, writes the Swiss Federal Council.

Mit dem Appell sollen die gemeinsamen Bemühungen im Kampf gegen diese Art der Ausbeutung gestärkt werden. Durch ihre Teilnahme mit einer tripartiten Delegation und dem Co-Sponsoring einer Nebenveranstaltung hat die Schweiz ihr Engagement für die Beseitigung der Kinderarbeit bestätigt.

Die Konferenz fand zu einem kritischen Zeitpunkt statt: Trotz der erzielten Fortschritte ist noch immer jedes zehnte Kind weltweit gezwungen, zu arbeiten, und die Zahlen steigen weiter. Zudem droht die Corona-Pandemie jahrelange Fortschritte zunichte zu machen.

Gemäss den weltweiten Schätzungen 2020 zur Kinderarbeit sind 160 Millionen Mädchen und Jungen zur Kinderarbeit gezwungen, davon die Hälfte unter gefährlichen Bedingungen. Ziel 8.7 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sieht insbesondere vor, bis 2025 jeder Form von Kinderarbeit ein Ende zu setzen.

Anlässlich der Konferenz wurden die zur Erreichung von Ziel 8.7 erzielten Fortschritte beurteilt, die von den verschiedenen Akteuren weltweit umgesetzten Best Practices diskutiert sowie der Handlungsbedarf und dringende Massnahmen identifiziert, um die Beseitigung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit zu beschleunigen.Südafrika hat die Konferenz als Gastgeberland zusammen mit der Internationalen Arbeitsorganisation ausgerichtet. Die Konferenz vereinte Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden sowie der Zivilgesellschaft.

Die Schweiz nahm mit einer tripartiten Delegation teil.Handlungsappell von Durban verabschiedetDie Konferenz hat den Handlungsappell von Durban zur Beseitigung der Kinderarbeit per Akklamation verabschiedet. Die Teilnehmenden bekundeten ihren festen Willen, Kinderarbeit und Zwangsarbeit in der Welt zu verhindern und abzuschaffen.

Das Dokument ruft insbesondere dazu auf, die Bemühungen im Bereich der Förderung menschenwürdiger Arbeit, der Ausbildung der Kinder und des sozialen Schutzes zu intensivieren und die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Es anerkennt unter anderem, wie wichtig der Beitrag der Unternehmen zur Abschaffung der Kinderarbeit ist.

Die Schweiz hat ausserdem eine Nebenveranstaltung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) zur Rolle der Unternehmen im Kampf gegen die Hauptursachen von Kinderarbeit mitgesponsert.Fabian Maienfisch, Stv. Leiter Kommunikation und Mediensprecher SECO, Tel.

+41 58 462 40 20.

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