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Inland

Asylstatistik September 2021

2021-10-21 10:15:25
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Quelle: Staatssekretariat für Migration

Bern-Wabern, 20.10.2021 - Im September 2021 wurden in der Schweiz 1543 Asylgesuche eingereicht, 13 weniger als im Vormonat (-0,8 %), wie das Staatssekretariat für Migration meldet.

Gegenüber September 2020 sei die Zahl der Asylgesuche um 412 gestiegen. Wichtigste Herkunftsländer waren Afghanistan und die Türkei.

Von den 1543 im September gestellten Gesuchen waren 1107 Primärgesuche (August 2021: 1106 Primärgesuche). Die wichtigsten Herkunftsländer bei den Primärgesuchen im September 2021 waren: Afghanistan (262, -52), die Türkei (216, -40), Algerien (101, +29) sowie Syrien (66, +25), Marokko (52, -4) und Eritrea (41, +3).

Personen, welche ein Primärgesuch stellen, tun dies unabhängig von anderen Personen, die bereits um Schutz ersucht haben. Im Gegensatz dazu sei ein Sekundärgesuch die Folge eines bereits registrierten Asylgesuchs (beispielsweise Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche).

Das Staatssekretariat für Migration SEM erledigte im September 2021 insgesamt 1321 Asylgesuche: Es wurden 309 Nichteintretensentscheide gefällt (davon 239 auf Grundlage des Dublin-Abkommens), 444 Personen erhielten Asyl und 295 wurden im Rahmen der erstinstanzlichen Erledigungen vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle nahm im Vergleich zum Vormonat um 288 auf 3878 zu.Im September haben 204 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat rückgeführt.

Die Schweiz habe bei 439 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 85 Personen konnten im selben Zeitraum in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 300 Personen ersucht und 29 Personen wurden der Schweiz überstellt.Im Rahmen des Resettlement-Programms seien im September 2021 97 Personen in die Schweiz eingereist.

Der Bundesrat entscheidet alle zwei Jahre über ein Resettlement-Programm. Für die Jahre 2022 und 2023 habe er beschlossen, insgesamt bis zu 1600 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen, die sich in einer prekären Lage in Erstaufnahmeländern befinden.

Hinzu kommt ein Kontingent von bis zu 300 Flüchtlingen, die wegen der pandemiebedingten Verzögerung nicht im Rahmen des aktuellen Programms 2020/2021 aufgenommen werden können..

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